Beat K. Schaller, ein Basler SVP-Politiker, wurde von seiner Fraktion als Statthalter nominiert und soll 2026 das Grossratspräsidium übernehmen. Seine Nominierung sorgt für Diskussionen, insbesondere wegen seiner Anti-Gender-Rhetorik.
Beat K. Schaller , ein Basler SVP - Politik er, wurde von seiner Fraktion am Montagabend als Statthalter nominiert und soll 2026 das Grossratspräsidium übernehmen. Die Nominierung für die Position des „höchsten Basel “ sorgt bei vielen Parlamentariern für Stirnrunzeln, insbesondere wegen seiner Anti- Gender -Rhetorik. SP-Fraktionschefin Michela Seggiani kritisiert Schallers Voten zu „ Gender “ und „Wokeness“ als „Angriff“ auf Menschen, die einer sexuellen Minderheit angehörten.
Schaller selbst betont, dass er sich als Grossratspräsident „so ausdrücken würde, dass sich niemand auf die Füsse getreten fühlt“. Er tendiert eher zu Doppelnennungen, um Männer und Frauen gleichwertig sichtbar zu machen, und lehnt die Verwendung von genderneutraler Sprache ab. Er sieht sich als „Sprachpurist“ und bevorzugt eine „saubere, gute Sprache“. Schaller führt aus, dass die Basler Bevölkerung noch nicht über die Gendersprache abgestimmt hat, im Gegensatz zu Zürich, wo kürzlich eine Volksabstimmung stattfand. Er begrüßt die Idee einer Abstimmung in Basel und betont, dass die Mehrheit der Schweizer die Debatte um genderneutrale Sprache egal sei. Schaller sieht Kritik an seiner Person als legitim, betont aber die Wichtigkeit des Gesprächs trotz Meinungsverschiedenheiten. Als Grossratspräsident möchte er moderat auftreten und alle Basler Bürger repräsentieren, auch wenn er darauf hinweist, dass er seine Meinung gerne äußern wird.
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