Ein halbes Jahr nach dem Vandalismus an der St.-Alban-Vorstadt ist der Berri-Briefkasten noch nicht repariert oder ersetzt. Die Post hat die Reparatur des historischen Wahrzeichens als wahrscheinlich irreparabel eingestuft.
Halbes Jahr nach der Zerstörung des Berri- Briefkasten s an der St.-Alban-Vorstadt ist er weder repariert noch ersetzt worden. Das Loch in der Wand beim Haus Schöneck ist immer noch sichtbar. Zwei von unbekannter Hand aus weissem Papier gefaltete und in der quadratischen Lücke liebevoll arrangierte Brieftauben erinnern daran, was hier einmal war: ein «Basler Dybli »- Briefkasten , ein historisches Wahrzeichen der Stadt Basel .
Insgesamt gibt es in Basel jetzt nur noch fünf solcher vor 180 Jahren vom Architekten Melchior Berri entworfenen Briefkästen mit weisser Taube auf himmelblauem Grund, unter anderem am Spalentor und am Münsterberg. Weggesprengt: Der obere Teil des quadratischen Loches ist immer noch von Explosion und Feuer schwarz gefärbt. Weisse Brieftauben aus Papier halten hier die Stellung, bis das «Basler Dybli» dereinst hierher zurückkehrt.Risse an der Wand, schwarze Flecken und bröckelnder Verputz zeugen am 2. Januar immer noch von der Wucht der destruktiven Tat.Der massive Schaden erschien aber zunächst nicht irreversibel. «Zurzeit klärt die Post gemeinsam mit der kantonalen Denkmalpflege und einer Giesserei ab, welche Arbeiten für eine Reparatur nötig wären», Erst Anfang Oktober liess die Post dann gegenüber der Nachrichtenagentur SDA verlauten, dass die Schäden wahrscheinlich irreparabel seien. Abklärungen seien im Gange. Auf Anfrage der BaZ antwortete die Kommunikationsstelle der BaZ dann am 14. Oktober, man werde sich melden, wenn sich was ergebe. Danach herrschte erneut Schweigen, bis heut
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