Die deutsche und französische Aussenministerin haben Damaskus besucht, die erste offizielle Reise von EU-Aussenministern nach Syrien seit dem Sturz von al-Assad.
Deutsche Aussenministerin Annalena Baerbock und ihr französischer Kollege Jean-Noël Barrot sind die ersten EU-Aussenminister, die seit dem Sturz von Langzeitherrscher al-Assad nach Damaskus gereist sind. Baerbock sagte dazu auf Nachfrage einer Journalistin, sie habe in dem Gespräch mit al-Scharaa sehr deutlich gemacht, dass Frauenrechte sehr wichtig für eine freie Gesellschaft sind.
«Schon als ich angereist war, war mir jedenfalls klar, dass es hier offensichtlich nicht gewöhnliche Handschläge geben wird», sagte die Grünen-Politikerin auf die Frage einer Journalistin. Aber ebenso klar habe man den islamistischen Gastgebern gemacht, dass man diese Praxis missbillige, so Baerbock.
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