Der Basler Pianist Jermaine Sprosse hat ein Album mit Weltersteinspielungen von Johann Christoph Friedrich Bach veröffentlicht.
Zwei, fernab ihrer Zeit: Der Pianist Jermaine Sprosse legt Aufnahmen nie veröffentlichter Werke von Johann Christoph Friedrich Bach vor – und eine eigene Fantasie in dessen kompositorischem Stil.Über tausendeinhundert Werke umfasst das Werk des wohl berühmtesten Barockkomponisten Johann Sebastian Bach.
Dass nun neues -Material eines Bach-Sohnes vorliegt, ist eine kleine Sensation. Es ist auch insofern erstaunlich, weil J. C. F. Bach unter seinen Zeitgenossen als «stärkster Spieler» der Familie galt. Warum diese Tastenwerke bisher unentdeckt blieben, könne er sich nicht erklären, sagt Sprosse, der sich selbst als «Spezialist für Claviermusik des deutschen späten 18. Jahrhunderts» vorstellt.
Empfindsam mutet hingegen die Moll-Motivik der Sonatina aus den Musikalischen Nebenstunden an. Sprosse interpretiert diese rhythmischen Gangwechsel und harmonischen Wendungen plastisch und mit Mut zur Lücke – es wirkt, als improvisiere er aus dem Stegreif, als beende er Kadenzen mit einer nur wagen Ahnung des nächsten Motivs.
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