Die Axpo hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2023/24 (per Ende März) deutlich weniger verdient.
Die Gesamtleistung der Axpo fiel im ersten Semester auf 4,22 Milliarden Franken von zuvor 6,50 Milliarden zurück, wie die Gruppe am Mittwoch mitteilte. Der Rückgang sei vor allem auf deutlich niedrigere Preise für Strom und Gas zurückzuführen.
Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern sank auf 1,30 Milliarden von 3,85 Milliarden Franken im Vorjahreszeitraum. Unter dem Strich verdiente die Axpo 1,22 Milliarden nach 3,21 Milliarden. Im Vorjahr hatten buchhalterische Ergebnisverschiebungen im Umfang von fast 1,6 Milliarden den Gewinn massiv angeschoben - nach einer Beruhigung an den europäischen Energiemärkten. Der nun negative Effekt aus Ergebnisverschiebungen habe im Berichtssemester 338 Millionen ausgemacht, hiess es.
Mit dem milden Winter hätten sich die Märkte in der Berichtsperiode weiter normalisiert, und die Energiepreise würden sich dem Vorkrisenniveau nähern, so die Axpo. Auch die Volatilität habe im Vergleich zur Vorjahresperiode deutlich abgenommen. Operativ sei die Axpo aber gut unterwegs und gut aufgestellt. Alle Geschäftsbereiche hätten einen positiven Ergebnisbeitrag geleistet.
Aufgrund der weltpolitischen Lage sei die Situation an den Märkten weiterhin instabil und die künftige Entwicklung unsicher, hiess es mit Blick in die Zukunft. Wegen der Saisonalität des Geschäfts werde das Ergebnis im zweiten Halbjahr niedriger ausfallen als im ersten. Ab dem Geschäftsjahr 2024/25 würden zudem die im Jahr 2022 stark gestiegenen Marktpreise für Strom einen positiven Einfluss auf das Ergebnis haben.
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