Noch in diesem Jahr soll aus der neuen Endmontage von Airbus in Toulouse der erste Airbus A321 Neo rollen. Sie enthält zahlreiche Modernisierungen - die sollen auch den Mitarbeitenden helfen.
Man nehme alles, «was bei anderen Endmontagen der A320-Familie in Toulouse, Tianjin, Mobile und Hamburg funktioniert, und macht es noch besser», sagt sie. Effizienz und Ergonomie stünden dabei im Vordergrund – wobei beides auch unzertrennlich miteinander verknüpft sei.
Definitiv nutzen will man aber die automatisierte Werkzeugabgabe. Wer ein Werkzeug entnimmt, meldet sich digital an – fehlt es am Ende des Tages, gibt es einen Alarm. So lässt sich verhindern, dass teuere Werkzeuge verloren gehen – oder im schlimmsten Fall irgendwo im Flugzeug vergessen werden. Bei der Endmontage der Airbus A350 kommen diese digitalen Werkzeugkisten bereits zum Einsatz; die Mitarbeitenden wollten nicht mehr zurück wechseln, heißt es vom Hersteller.
Bei den Prozessen gab es ebenfalls Anpassungen. So werden die Tragflächen in der neuen Endmontage bereits früher an das Flugzeug montiert. Eine kleine Änderung, doch sie sorge dafür, dass die folgenden Arbeitsstationen effizienter funktionieren, erklärt Airbus-Managerin Smeyers. So habe man es auch geschafft, die Anzahl der Arbeitsschichten von drei auf zwei zu reduzieren.
Aktuell wirkt es noch ein bisschen leer in der neuen Endmontage. Kein Wunder: Auch der A321 ist gegen den Superjumbo ein Zwerg. Und auch mit den zusätzlichen Warenhäusern und anderen Anpassungen braucht die Endfertigung immer noch weniger Platz. Doch wenn die Produktion in vollem Gange ist, wird es emsiger zugehen. Rund 700 Mitarbeitende sollen hier dann arbeiten – das stimmt in etwa mit den anderen Werken überein.
In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie mehr Bilder der neuen Endmontage. Mit einem Klick aufs Bild öffnen Sie die Galerie im Großformat.
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