Improvisierte Sprengsätze sollen zukünftig schneller und zuverlässiger detektiert werden.
Das Bundesamt für Rüstung armasuisse nimmt an einem entsprechenden Forschungsprojekt der Europäischen Verteidigungsagentur teil. Der stellvertretende Rüstungschef Thomas Rothacher hat die Vereinbarung zur Teilnahme am Projekt „Improvised Explosive Device Detection – Phase II“ am 16. Juli 2024 unterzeichnet.
Das Bundesamt für Rüstung armasuisse beteiligt sich an einem weiteren Projekt der EVA. Das Projekt „Improvised Explosive Device Detection – Phase II“ verfolgt das Ziel, improvisierte Sprengsätze auf Strassen schneller und zuverlässiger zu detektieren. Improvisierte Sprengsätze sind darauf ausgelegt, mobile Objekte zu zerstören sowie Menschen oder Fahrzeuge ausser Gefecht zu setzen.
Durch eine schnellere Detektion von improvisierten Sprengsätzen können Strassen in Kriegsgebieten schneller freigegeben werden. Zudem wird durch die zuverlässigere Detektion der Schutz von Menschen erhöht. Zur Erreichung des Ziels sollen mehrere unbemannte Systeme wie Drohnen und Bodenfahrzeuge optimal miteinander koordiniert werden. Im Anschluss werden deren Sensordaten fusioniert, um ein ganzheitliches Lagebild zu erhalten.
Neben der Schweiz interessieren sich die Niederlande, Polen, Österreich und Schweden für eine Projektteilnahme.Das Projekt startet voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2024 und soll bis im Herbst 2026 dauern. Grundlage für die vorliegende Projektvereinbarung ist die Vereinbarung über die Zusammenarbeit mit der EVA vom 16. März 2012.
Die Schweiz beteiligt sich an acht verschiedenen Capability Technology Groups der EVA und hat sich mehreren Forschungsprojekten angeschlossen.
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