Hunderttausende Kinder in Afghanistan sind von akuter Mangelernährung betroffen. Fast die Hälfte aller Kinder kann sich aufgrund dessen weder geistig noch körperlich richtig entwickeln. Afghanistan sei eines der schlimmsten Orte für Kinder weltweit, sagt Daniel Timme von der UNO-Kinderhilfsorganisation Unicef im Echo-Gespräch.
Grosse Teile der Bevölkerung Afghanistans leben in massiver Armut. Dies als Folge verschiedener Kriege in den letzten 40 Jahren und auch von Naturkatastrophen. Die Machtübernahme der radikal-islamischen Taliban vor drei Jahren hat die Situation nicht einfacher gemacht. All dies hat grosse Auswirkungen auf die Kinder, welche in Afghanistan aufwachsen. Millionen von ihnen sind von akuter Mangelernährung betroffen.
Viele Familien müssen damit leben, dass ihre Kinder sterben, weil es nicht genug Nahrung gibt. 3 Millionen Kinder sind von akuter Mangelernährung betroffen. Wie geht man mit diesem Ausmass um? Viele Familien müssen damit leben, dass ihre Kinder sterben, weil es nicht genug Nahrung gibt. Neben der akuten Mangelernährung beobachten wir auch das sogenannte «Stunting», also wenn Kinder bis zum zweiten Lebensjahr nicht genug und ausgewogene Ernährung erhalten, und sich so nicht richtig entwickeln können. Dieses Phänomen betrifft mehr als 50 Prozent der Kinder.
Der Bildungssektor bereitet uns ebenfalls grosse Sorgen, weil Mädchen weiterhin nicht in die Sekundarschule gehen können. Gerade bei der Gesundheitsversorgung und der Ernährung von Kindern spielen Frauen eine wichtige Rolle. Welche Auswirkungen hat es, dass die Taliban die Rechte und den Aktionsradius von Frauen in Afghanistan einschränken?
Das ist ein grosses Problem für uns. Viele Frauen arbeiten im Gesundheitswesen, als Krankenschwestern oder als Community Health Workers. Der Bildungssektor bereitet uns ebenfalls grosse Sorgen, weil Mädchen weiterhin nicht in die Sekundarschule gehen können. 1.5 Millionen Mädchen sind davon betroffen.
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