ZSC Lions gewinnen achtes Spiel in Folge und jagen den Rekord

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ZSC Lions gewinnen achtes Spiel in Folge und jagen den Rekord
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Die ZSC Lions haben den Lausanne HC nach einem spannenden Overtime-Spiel mit 3:2 besiegt und ihre Siegeserie auf acht Erfolge ausgebaut. Ein Sieg im nächsten Spiel gegen Lugano würde den Rekordstart von Davos und Servette egalisieren. Dean Kukan erzielte kurz vor Ende der Verlängerung das entscheidende Tor, während Lausanne trotz mehrerer Gegenangriffe nicht aus der Ruhe zu bringen war.

Die Maschine ZSC rollt – und plötzlich ist ein Rekord ganz nahe Zwar holen die ZSC Lions erstmals nicht das Punktemaximum. Nach dem Overtime-Sieg gegen den LHC bauen sie ihre Startserie dennoch auf acht Erfolge aus.

Die Entscheidung ist gefallen: ZSC-Stürmer Malte Strömwall jubelt nach dem Overtime-Tor von Dean Kukan , Lausannes Goalie Kevin Pasche ist geschlagen. Wer soll diese ZSC Lions auf dem Weg zum neuen Rekordstart stoppen? Nicht der Lausanne HC. Die Zürcher gewannen auch ihr achtes Spiel der neuen Saison, zur Egalisierung des Rekords von Davos und Servette fehlt damit noch ein Sieg nächsten Freitag in Lugano.

Ganz so einfach war es diesmal nicht. Erstmals holten die Zürcher nicht alle drei Punkte, Lausanne zwang sie zumindest in die Overtime. Und die hatte es in sich: Chancen hin und her, grosse Goalieparaden, unfassbare Aussetzer – welch ein Spektakel! Und all das mit dem besseren Ende für die ZSC Lions.

Dean Kukan verwertete kurz vor Ende der Verlängerung ein Zuspiel von Malte Strömwall zum 3:2. Die Serie lebt. Die Maschine ZSC läuft, sehr vieles passt. Qualitativ gehören die Zürcher sowieso zu den absoluten Topteams und sind bislang fast komplett von Verletzungspech verschont geblieben.

Das ist erwähnenswert, weil mehr als die halbe Liga über Blessuren von diversen Leistungsträgern klagt. Lausanne fehlen mit Erik Brännström, Colin Miller und Michael Fora drei der wichtigsten Verteidiger und mit Austin Czarnik einer der zwei besten Center.wollen sich beim ZSC alle von der besten Seite zeigen. Die Auftritte der Zürcher sind häufig beschwingt, die Siege fast immer die Folge eines Chancenplus. Die Liga-Analytics führen den ZSC bei 5-gegen-5-Hockey als klare Nummer 1 mit absurd hohen 63,4 Prozent der Torgefahr.

Oder anders ausgedrückt: Pro gegnerische Torchance haben die Lions fast zwei.passiert im Startdrittel fast nichts, das Spiel findet fast exklusiv vor dessen Gegenüber Kevin Pasche statt. Bloss: Dies zeigt sich allerdings weder an den Toren noch deutlich genug bei den Torschüssen . Die Zürcher schiessen zu oft vorbei oder wollen das Tor zu schön erzielen. Und so brauchen sie plötzlich Glück, als Nathan Vouardoux’ Weitschuss hinter dem verdutzten Hrubec an den Pfosten knallt.

Zielstrebige ZSC-Stürmer mit Zug aufs Tor gibt es durchaus: Vor allem Nicolas Baechler und Neuzuzug Malte Strömwall gehen gradlinig auf Pasche, sie scheitern aber mehrfach. Als die Tore im Mitteldrittel endlich fallen, sind aber die üblichen Verdächtigen beteiligt: Sven Andrighetto und Denis Malgin holen sich beim 1:0 und 2:1 beide Assists. Die Tore selber fallen kurios: Christian Marti trifft, nachdem der Puck wie eine Kugel im Flipperkasten zu ihm prallt.

Und Simon Knak wird zum siebten Mal Torschütze, weil er im Slot liegend von Malgin abgeschossen wird und die Scheibe via seinen Rücken hinter Pasche landet. Ob mit Schönheitspreis oder dank Hilfe des Zufalls: Tor ist Tor. Verdient ist es allemal. Lausanne muss schon früh in den Überlebensmodus schalten und pragmatisch den Puck nach langen ZSC-Druckphasen einfach tief schiessen.

Und dennoch: Um sich entscheidend abzusetzen, sind die Zürcher zu verspielt. Die wenigen offensiven Nadelstiche Lausannes sind dafür oft gefährlich. Auch Antti Suomela trifft den Pfosten, kurz danach gleicht Inaki Baragano per Weitschuss nach nur fünf Sekunden Powerplay aus. An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt.

Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.hängen bleibt, sind die Lausanner effizient. Smart, wie der Kanadier beim 2-gegen-1-Konter per hartem Flachschuss Hrubecs Schoner als Vorlage für Torschütze Rüegsegger nützt. Danach ist Lausanne im Spiel – trotz bereits vierter Partie seit Dienstag, während die ZSC Lions in dieser Woche erst zum zweiten Mal ran müssen.

Zum Sieg reicht es dennoch nicht – bloss für eine Ehrenmeldung gegen den souveränen Leader. An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen. Die Entscheidung ist gefallen: ZSC-Stürmer Malte Strömwall jubelt nach dem Overtime-Tor von Dean Kukan , Lausannes Goalie Kevin Pasche ist geschlagen.

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