Zürich baut zwei spezialisierte Einheiten mit je 30 Zivilschützerinnen und Zivilschützern für die Trümmerrettung auf. Ein Erdbeben der Stärke 6 könnte in der Region bis zu 2300 Todesopfer fordern.
Kanton investiert 3 Millionen Franken in neue für Erdbebenszenarien Zürich baut zwei spezialisierte Einheiten mit je 30 Zivilschützerinnen und Zivilschützern für die Trümmerrettung auf. Ein Erdbeben der Stärke 6 könnte in der Region bis zu 2300 Todesopfer fordern.für Erdbebenszenarien aus.
Wie die kantonale Sicherheitsdirektion mitteilt, entstehen in der kantonalen Zivilschutzorganisation zwei spezialisierte Rettungszüge für die Trümmerrettung. Für Einsatzmaterial Jeder der beiden Rettungszüge soll aus rund 30 Angehörigen des Zivilschutzes bestehen, die für Einsätze nach einem Erdbeben ausgebildet werden. Sie sollen verschüttete Personen möglichst rasch orten und retten können. Zuständig für den Aufbau ist das Amt für Militär und Zivilschutz der kantonalen Sicherheitsdirektion.
Die Bewilligung über rund 3 Millionen Franken dient dazu, die neue Einheit mit Material für die Trümmerrettung auszurüsten. Die Beschaffung erfolgt gestaffelt über die Jahre 2026 bis 2028, wie es in der Medienmitteilung heisst. Mit den geplanten Einsatzgeräten und Fahrzeugen sollen die Zivilschutzkräfte Zugang zu Schadensgebieten erhalten, verschüttete Menschen und Tiere orten, Trümmer öffnen und Eingeschlossene befreien können. Die Sicherheitsdirektion bezeichnet die Trümmerrettung als wichtigen Teil des Bevölkerungsschutzes.
Sicherheitsdirektor Mario Fehr hält die Trümmerrettung für absolut entscheidend.
«Die Trümmerrettung ist ein wichtiger Teil des Bevölkerungsschutzes», so der Sicherheitsdirektor. Es sei wichtig, die Menschen im Falle so schnell wie möglich zu finden. Ein hypothetisches Erdbeben der Magnitude 6, dessen Epizentrum ungefähr zehn Kilometer nordöstlich von Zürich liegt, könnte zu rund 2300 Todesopfer, 6100 bis 246’000 Obdachlose und Gebäudeschäden im Bereich von 1,3 bis 40 Milliarden Franken führen.
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