In der katholischen Kirchenpflege Wohlen hören vier von fünf Mitgliedern nach der Amtsperiode 2023 bis 2026 auf. Ein Mitglied kandidiert erneut. Die Wahl ist am 28./29. November.
In der katholischen Kirchenpflege Wohlen treten vier von fünf Mitgliedern nach der Amtsperiode 2023 bis 2026 zurück. Das bestätigte der abtretende Präsident Josef Brunner auf Anfrage. Ein Mitglied hat sich anders entschieden und kandidiert erneut. Die Wahl findet am 28. und 29. November statt.
Rücktritte und erneute Kandidatur
Auf der Website der katholischen Kirche Wohlen hiess es zunächst, dass keines der aktuellen Kirchenpflegemitglieder mehr für eine weitere Amtsdauer kandidiert. Diese Information sei veraltet, sagte Brunner. Ein Mitglied habe es sich anders überlegt und trete wieder an. Es handle sich um eine Frau. Da es bisher nur eine Frau in der Kirchenpflege gab, ist klar, dass Arlette Bär, Fachpsychologin für Psychotherapie der ökumenischen Eheberatungsstelle Lenzburg-Freiamt-Seetal, erneut zur Wahl steht.
Gründe für den Rücktritt
Die vier anderen Mitglieder treten zurück. Brunner erklärte, alle seien schon über zehn Jahre dabei. Die Gruppe sei gut, aber man habe das Gefühl, dass junges Blut mit neuen Ideen guttun würde. Es sei kein Problem, dass vier von fünf Sitzen gleichzeitig frei werden. Als er vor elf Jahren anfing, seien fast alle neu gewesen. So konnten neue Ideen ohne Altlasten eingebracht werden.
Die Kirchenpflege sei sehr gut dokumentiert, die Protokolle seien alle digital vorhanden. Selbstverständlich stünden sie den neuen Mitgliedern zur Verfügung, falls sie Rat bräuchten. Aufdrängen wollten sie sich aber nicht.
Suche nach Kandidierenden
Teilweise werden sogar externe Verwaltungen geprüft. In Wohlen gibt es bereits Interessierte für die Wahl am 28. und 29. November. Brunner sagte, man habe schon vier, es fehle nur noch eine Person.
Die katholische Kirche Wohlen steht damit vor einem personellen Umbruch. Vier langjährige Mitglieder verlassen die Kirchenpflege, ein Mitglied bleibt. Die neuen Mitglieder werden die Geschicke der Kirchgemeinde mitgestalten.
Weitere Entwicklungen im Freiamt
Im Freiamt gibt es weitere Entwicklungen bei Kirchgemeinden. Seit zwölf Jahren bilden Bremgarten und Hermetschwil-Staffeln bereits eine politische Gemeinde. Nun wollen die beiden katholischen Kirchgemeinden fusionieren. Am 27. September findet die Urnenabstimmung statt.
Immer mehr Kirchenpflegen im Freiamt haben Personalengpässe. In Niederwil glaubt man weiter an neue Kräfte. In Beinwil ist die Entscheidung gefallen: Eine externe Verwaltung soll übernehmen. Die beiden Präsidenten erklärten die Beweggründe.
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