Die Schweiz bereitet sich auf die Agrarpolitik nach 2030 vor. Einfacher soll sie werden. Wie gehen andere Staaten mit den Herausforderungen ihrer künftigen Agrarpolitiken um? Die Hochschule HAFL warf an ihrem Agrarpolitik-Forum einen Blick ins Ausland.
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Er kritisiert, dass die Verantwortlichen viel zu selten den Kontakt zu den Landwirtinnen und Landwirten suchen: «Meist interessiert man sich vor allem für die eigenen Bereiche.» Entkoppelung der Direktzahlungen Ein wichtiger Schritt zur Vereinfachung war die Entkoppelung der Direktzahlungen von der Produktion: Geld für den Hektar, statt für das einzelne Tier. «Konzeptionell ist das simpel und müsste doch einen grossen Schub an Vereinfachungen bringen?», fragt Michael Niejahr, ergänzt aber: «Das dachten wir auch, aber es gelang nicht zu 100 Prozent.
Es gibt nun 28 Strategiepläne, einen pro Staat, ausser in Belgien, wo Flandern und Wallonien keine Einigung fanden. «Das endgültige Ergebnis steht noch aus, wir sind erst im zweiten Jahr des neuen Umsetzungssystems», so Michael Niejahr. Grundsätzlich seien alle zufrieden, da die Staaten näher an den Betrieben seien als die EU-Behörden.Herausforderungen der Baselines Nicht alles wird jedoch von den Mitgliedstaaten ausgestaltet.
Subventionsstopp in Neuseeland In Neuseeland ist alles anders. 1984 wurden die Subventionen für die Landwirtschaft eingestellt und die Farmer dem Weltmarkt ausgesetzt. «Die Subventionen hatten für Überproduktion und Marktstörungen gesorgt», sagt Oliver Hendrickson, Berater für landwirtschaftliche Fragen bei der permanenten Vertretung Neuseelands bei der EU.
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