In einer Spezial-Ausgabe von «#SRFglobal» reist Moderator Sebastian Ramspeck nach Uganda. Er will herausfinden, wie der allgegenwärtige Einfluss Chinas das Land verändert hat. Und ob China in Afrika nichts anderes ist als eine neue Kolonialmacht.
Zu Hause kämpft China gerade mit einer Wirtschaftskrise, der Handel mit Afrika läuft aber wie geschmiert. Sein Volumen erreichte 2023 gar ein Allzeithoch.
Für China geht es in Uganda ums Geschäft – aber auch um den steten Ausbau der eigenen Einflusssphäre zulasten des grossen Kontrahenten USA. «Die nächste Kolonialisierung besteht darin, dass China Afrika kolonisiert», sagt Dickens Kamugisha, einer der prominentesten Politikbeobachter Ugandas. Die Angst vor HomosexuellenZumal die USA im Oktober Handelserleichterungen für Uganda gestrichen haben. Sie reagierten damit auf das neue ugandische Anti-Homosexuellen-Gesetz, das zu den schärfsten der Welt gehört. Homosexuellen drohen in Uganda Gefängnis und unter Umständen sogar die Todesstrafe.
Aufschwung durch Erdöl?Vor allem hoffen viele der 50 Millionen Uganderinnen und Ugander, dass ihnen China endlich zu etwas Wohlstand verhelfen wird. Zumal ihr Land zu den ärmsten der Welt gehört. Die meisten Menschen haben zu Hause weder Wasser noch Strom.
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