Wie hoch wird ländliche Stimmbeteiligung?

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Die Allianz gegen die Ernährungsinitiative kämpft für ein sehr deutliches Nein. Damit will sie ein deutliches Signal setzen.

Die breite Nein-Allianz rund um den Schweizer Bauernverband kämpft für ein deutliches Nein. SBV Am Sonntag kommt die «Initiative für eine sichere Ernährung» von Umweltaktivistin Franziska Herren zur Abstimmung.

Wahrscheinlich führt der Name dazu, dass gemäss einer Umfrage 17 % der SVP-Sympathisanten ein Ja einlegen wollen. Die Delegierten der SVP Schweiz haben allerdings einstimmig die Nein-Parole beschlossen. Denn zur Erreichung eines Nettoselbstversorgungsgrads müsste die Schweizer Tierhaltung massiv reduziert, der Schweizer Ackerbau massiv umgestellt und die Essgewohnheiten massiv angepasst werden . Die Ernährungsinitiative wird mit grosser Wahrscheinlichkeit abgelehnt.

Die breite Nein-Allianz rund um den Schweizer Bauernverband kämpft für ein deutliches Nein. Sie möchte 70 % Nein, noch besser 80 % Nein erreichen, damit ein deutliches Signal an die Umweltverbände und an den Bundesrat im Hinblick auf die Agrarpolitik ab dem Jahr 2030 entsteht. Die Allianz möchte dem Ansinnen der Umerziehung bei der Ernährung und den Absichten für das Herunterfahren der Tierhaltung einen möglichst breiten Riegel schieben.

Da in der Stadt einige Ja stimmen werden, schaut die Nein-Kampagnen-Führung aufs Land. Wenn dort viele abstimmen gehen, resultiert quasi automatisch ein hohes Nein. Wie es im Juni 2021 bei der Trinkwasserinitiative und bei der Pestizidverbotsinitiative der Fall war. Umfrage Ernährungsinitiative: Ja oder Nein? 29.3 % Ja 67.6 % Nein 1.8 % Mir egal 0.9 % Gehe nicht abstimmen 0.5 % Weiss noch nicht Teilnehmer insgesamt 222

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