Der Vater eines 10-jährigen Fussball-Juniors ist am letzten Wochenende einen Schiedsrichter körperlich angegangen. Die Reaktion ist heftig – und eine Kollektivstrafe.
Der Vater eines 10-jährigen Fussball-Juniors ist am letzten Wochenende einen Schiedsrichter körperlich angegangen. Die Reaktion ist heftig – und eine Kollektivstrafe.Kollektivstrafen oder Einzeltäterverfolgung? So lautet die grosse Diskussion um die Fanthematik im Profifussball derzeit. Im Juniorenfussball hat sich nun der Fussballverband Waadt für eine harte Kollektivstrafe entschieden.
Auf den Gewaltakt reagiert der Waadtländer Fussballverband mit Härte. Kurzerhand sagt er 111 Spiele des kommendes Wochenende ab. Die D-Junioren und ihr weibliches Pendant FF15 dürfen keine Partie bestreiten. Gegenüber «24 Heures» sagt Präsident Gilbert Carrard, dass die Entscheidung im Zentralausschuss einstimmig getroffen wurde. «Wir wissen, dass damit junge Menschen und Teams bestraft werden.
Ermittlungen zum Vorfall laufen. Was genau geschehen ist, ist unklar. Laut Recherchen von «24 Heures» soll der Vater aber dem Schiedsrichter mindestens einen Schlag verpasst haben. Das Spiel wurde daraufhin abgebrochen. «Es war auf jeden Fall mehr als ein einfacher Schubser», sagt Carrard. Das Opfer erstattet in der Zwischenzeit Anzeige und der Vater muss mit einem Stadionverbot rechnen. Carrard sagt: «Ein solches Verhalten ist einfach unerträglich.
Zu den Verlieren des Vorfalls werden zunächst alle D-Junioren im Waadtland. Die Kinder dürfen ihrem Hobby an diesem Wochenende nicht nachgehen - weil ein Vater durchdrehte.Deutliches Urteil: Er forderte 2,37 Millionen gegen Lärm, erhält aber nur 5800 Franken Die Marin Frey AG von Christoph Nüssli und der Kanton Aargau konnten sich im Landerwerbsverfahren für die Umfahrung Mellingen nicht einigen. Der Entscheid des Aargauer Spezialverwaltungsgerichts zeigt nun, wie weit die finanziellen Vorstellungen auseinandergingen.Copyright © Aargauer Zeitung. Alle Rechte vorbehalten.
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