Der Mensch ist das einzige Wesen, das wegen Gefühlen Tränen vergiesst. Über eine urmenschliche Fähigkeit: das Weinen.
Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie«Tränen sind die einzige Körperflüssigkeit eines Fremden, die keinen Ekel auslöst. Sie sind nicht nur ein Symptom von Traurigkeit, sondern der soziale Klebstoff, der uns zusammenhält», schreibt der Psychologe Ad Vingerhoets von der niederländischen Tillburg-Universität. Er publiziert seit dreissig Jahren zum Weinen.
Dieses Gleichgewicht wird beim Weinen weggespült: Von einem auf den anderen Moment produzieren die Tränendrüsen so viel Flüssigkeit, dass sie nicht mehr komplett über die Tränenwege abtransportiert werden kann – die Augen quellen über. Dass beim Weinen auch die Nase läuft, hat den einfachen Grund, dass ein Teil der Tränenflüssigkeit auch in die Nasengänge gelangt und nach unten abläuft.
In emotionalen Tränen massen die Wissenschaftler damals etwa einen höheren Prolaktin-Anteil, was die These nahelegte, dass beim Weinen bestimmte Stoffe wie das Stresshormon Prolaktin aus dem Körper ausgeschwemmt werden. Damit könnte das Weinen an einer Art Heilungsprozess beteiligt sein. Doch andere Forscher versuchten die Ergebnisse von Freys Team zu wiederholen – und scheiterten.
Das erklärt, warum Menschen überhaupt weinen.
Verschiedene Experimente etwa mit Bildern von weinenden Menschen, aus denen dann in Kontrollbildern die Tränen digital entfernt wurden, belegen jedenfalls die Wirkung auf andere. Beobachter schätzten die Gesichter mit Tränen eindeutig trauriger ein als die ohne.
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