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Wachsende Nachfrage bei «FGMhelp»: 89 Fälle in Zürich im Jahr 2025

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Wachsende Nachfrage bei «FGMhelp»: 89 Fälle in Zürich im Jahr 2025
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Die Anlaufstelle berät zu gesundheitlichen Fragen und vermittelt bei Bedarf an Fachpersonen weiter. Auch im Umfeld von Asyl und Migration wird informiert.

89 Frauen und Mädchen haben sich 2025 an die Zürcher Anlaufstelle gegen weibliche Genitalbeschneidung gewandt. Das Interesse am Angebot wächst. Die Anlaufstelle baut ihr Angebot deshalb aus.

Besonders Frauen und Mädchen nähmen das Angebot der Anlaufstelle gegen weibliche Genitalbeschneidung «FGMhelp» wahr. Aber auch mit Angehörigen und Fachleuten seien Beratungen durchgeführt worden, teilte Ann Schädler von der Anlaufstelle auf Anfrage mit. Meist hätten die betroffenen Frauen gesundheitliche Fragen.

«Sie möchten über die verschiedenen Formen der Beschneidung aufgeklärt werden, deren physische und psychische Auswirkungen sowie die Möglichkeiten der Behandlungen im Kanton. » Viele der Frauen würden von körperlichen Beschwerden berichten. Seitens der Anlaufstelle sei es wichtig, Informationen zum Thema sensibel zu vermitteln und die Frauen bei Bedarf an Fachpersonen weiterzuvermitteln, etwa an Gynäkologinnen oder Physiotherapeutinnen. Gemäss dem Kinderhilfswerk Unicef haben über 230 Millionen Frauen und Mädchen, die heute leben, eine Form der Genitalbeschneidung erlitten.

In der Schweiz sind über 20'000 Mädchen und Frauen betroffen oder gefährdet. 2900 von ihnen leben im Kanton Zürich. Eine Herausforderung ist es laut Schädler, das Tabu rund um das Thema zu brechen. Dies, weil es heikle Aspekte wie Intimität, Sexualität, Kultur und Tradition berühre. Den stetigen Anstieg von Hilfesuchenden wertet die Anlaufstelle als Erfolg.

«Sie zeigt, dass es gelingt, betroffene Frauen zu erreichen und ihnen Unterstützung zu bieten. »Um die Mädchen und Frauen möglichst früh zu erreichen, hat die Anlaufstelle die Zusammenarbeit mit Fachstellen intensiviert. Sie vermittelt Haus- und Kinderärzten sowie Gynäkologinnen die wichtigsten Fakten über die weibliche Genitalbeschneidung. Auch Vertreterinnen und Vertreter aus dem Asyl- und Migrationsbereich konnte die Fachstelle zu dem Thema bereits schulen.

Ziel sei es, möglichst viele betroffene Frauen und Mädchen zu erreichen. Junge Mädchen sollen möglichst vor der illegalen Beschneidung beschützt und Angehörige aufgeklärt werden. Die meisten betroffenen Frauen stammten aus Afrika, dem Nahen Osten und Asien. Die Verstümmelung weiblicher Genitalien steht in der Schweiz seit 2012 unter Strafe.

Die Stadt Zürich plant auf rund 450 Metern am rechten Sihlufer eine hundefreie Zone. Dagegen demonstrierten am Samstag mehrere Dutzend Hundehalterinnen und Hundehalter. Ernst Stocker sieht den Zürcher Finanzhaushalt auf Kurs, auch wenn die Verschuldung noch hoch ist. Er betont strenge Vorgaben bei Budget und Investitionen.

Die Hitze und Trockenheit setzt nicht nur Menschen zu, sondern auch Wildtieren. Igel, Vögel und Waldtiere verbrauchen mehr Energie bei der Suche nach Wasser. Copyright © Luzerner Zeitung. Alle Rechte vorbehalten.

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