James Asquith baut mit Global Airlines eine Fluggesellschaft mit reiner Airbus-A380-Flotte auf. Im interview spricht er über das erste Flugzeug, Zeitplan und Routen sowie Fehler anderer A380-Betreiber.
James Asquith baut mit Global Airlines eine Fluggesellschaft mit reiner Airbus-A380-Flotte auf. Im interview spricht er über das erste Flugzeug, Zeitplan und Routen sowie Fehler anderer A380-Betreiber.Wie sind Sie auf die Idee gekommen, eine Airbus-A380-Fluggesellschaft zu gründen?
Das ist einer der Hauptunterschiede, die wir haben wollten. Wenn jemand mit einer Idee für eine Fluggesellschaft kommt, kann jeder in der Öffentlichkeit sehr leicht sagen, dass das nicht funktionieren wird. Und das ist in einem so wettbewerbsintensiven und kapitalintensiven Sektor größtenteils leider auch der Fall.
Die Lackierung schreitet Stück für Stück voran. Wenn ich zum Telefon greifen und sagen könnte, dass die Lackierung nächste Woche fertig sein soll, würde ich das natürlich tun. Aber es sind enorm komplexe Herausforderungen, insbesondere aufgrund der Größe des A380. Man braucht viel Hangar-Platz, aber der ist sehr begrenzt. Und dann kommen noch die Komplexität der Lackiererei und die behördlichen Auflagen dazu.
Lufthansa zum Beispiel hat ihre A380 in München, einer relativ kleinen Stadt. Aber wie viele tägliche Flüge gibt es zwischen London und New York? 31, an manchen Tagen vielleicht mehr. Und die meisten davon mit Großraumflugzeugen. Wenn Sie also einen A380 auf dieser Strecke einsetzen, erreichen Sie einen Marktanteil von etwa vier Prozent.
Der Markt für den A380 hat sich verändert, seit Sie Ihr Projekt begonnen haben. Vor zwei oder drei Jahren wollte niemand diese Flugzeuge haben. Jetzt will jeder die Flugzeuge oder zumindest die Ersatzteile. Macht Ihnen das ein bisschen Sorgen?
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