Der Novemberausklang dürfte für die Anleger an den Aktienmärkten wenig beschaulich werden. Unsicherheiten, Kriegs- und Konjunktursorgen zehren an den Nerven.
Der Novemberausklang dürfte für die Anleger an den Aktienmärkten wenig beschaulich werden. Unsicherheiten, Kriegs- und Konjunktursorgen zehren an den Nerven.Belastungsfaktoren gibt es Börsianern zufolge derzeit genug. So haben die Börsen neben der Aussicht auf eine protektionistische Wirtschaftspolitik des designierten US-Präsidenten Donald Trump mit der Angst vor einer möglichen Eskalation im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu kämpfen.
Gerade für den deutschen Aktienmarkt könnte es ungemütlich werden. «Hinzu kommen hierzulande der politische Stillstand nach dem Ampel-Aus sowie die Krise in der Automobilbranche», zählt Helaba-Strategin Claudia Windt auf. «Die Verunsicherung unter den Anlegern ist gross.» Konjunktursorgen wurden von enttäuschend ausgefallenen Einkaufsmanagerindizes aus der Euro-Zone zuletzt verstärkt.
Am Mittwoch prognostizieren die Konsumforscher der GfK auf Basis ihrer aktuellen Umfrage die deutsche Verbraucherstimmung für Dezember. Die Zahlen für November zeigten, dass die Stimmung der deutschen Verbraucher angesichts der abflauenden Inflation auf das höchste Niveau seit über zwei Jahren gestiegen war.
Am Donnerstag dürfte der deutsche Inflationsbericht für November zeigen, ob sich die Teuerungsrate beim Zielwert der Europäischen Zentralbank stabilisieren kann. Am Freitag folgt die Vorlage der Inflationszahlen für die gesamte Euro-Zone. Im Oktober zogen die Verbraucherpreise in Deutschland und im gesamten Euroraum zwar überraschend kräftig an.
Das bei der Kernrate zu erwartende Plus zum Vormonat dürfte der Notenbank nicht gefallen, heisst es bei der Commerzbank. Die Fed dürfte was die Dringlichkeit weiterer Zinssenkungen angeht, vorsichtiger werden. «Auch wenn die US-Wirtschaft weiterhin sehr solide dasteht – vor allem im Vergleich zu Deutschland – könnte die Inflations- und Zinsunsicherheit wieder zunehmen», sagt auch Helaba-Strategin Windt. Für die Börsen wäre das keine frohe Botschaft.
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