Die Kantonspolizei Graubünden weist darauf hin, dass ein zu früher Spurwechsel an verkehrsabhängigen Ampeln die Fahrzeugerkennung durch Induktionsschleifen stören kann. Fahrer werden aufgefordert, bis zur Haltelinie in der gewählten Spur zu bleiben, um zuverlässig detektiert zu werden.
macht auf einen kleinen, aber wichtigen Punkt bei verkehrsabhängig gesteuerten Ampeln aufmerksam. Wer zu früh die Spur wechselt oder zu weit vor der vorgesehenen Erfassungsposition stehen bleibt, kann von der Sensorik unter Umständen nicht mehr richtig erkannt werden.
Nutzen Sie die vorgesehene Fahrspur bis zur Haltelinie. Sensoren steuern den Verkehrsfluss:Grünzeiten können variieren:Geduld bewahren: Nicht über die Haltelinie rollen oder aufgrund einer vermeintlich langen Rotphase riskante Manöver durchführen. Viele Lichtsignalanlagen arbeiten heute verkehrsabhängig. Das bedeutet: Die Grünphase läuft nicht zwingend immer nach demselben starren Zeitplan ab.
Fahrzeuge können beispielsweise durch Induktionsschleifen im Strassenbelag erkannt werden. Dabei erzeugt die Schleife ein elektromagnetisches Feld. Befindet sich ein Fahrzeug darüber, verändert dessen Metall dieses Feld und die Anlage registriert das Fahrzeug. Zu früher Spurwechsel kann die Erfassung beeinflussen Genau hier setzt der Hinweis der Kantonspolizei Graubünden an: Autofahrer sollen bis zur Ampel vorfahren und nicht bereits vorher unnötig die Fahrspur wechseln.
Denn die Detektoren befinden sich an bestimmten Stellen der Fahrbahn. Wer den vorgesehenen Bereich verlässt, kann dazu führen, dass das Fahrzeug von der jeweiligen Erfassung nicht oder nicht mehr zuverlässig berücksichtigt wird. Bei verkehrsabhängigen Ampeln zählt nicht nur die Zeit. Die Steuerung erhält Informationen darüber, wo Fahrzeuge warten und welche Verkehrsströme gerade Bedarf auf Grün haben.
Fahren Sie auf Ihrer Spur bis zur Haltelinie beziehungsweise bis zur vorgesehenen Warteposition. Genau in diesem Bereich befinden sich häufig die für die Fahrzeugerkennung wichtigen Detektoren. Wer einen Detektionsbereich verlässt und auf eine andere Spur wechselt, kann die zuvor erfolgte Fahrzeugerfassung beeinflussen. Deshalb möglichst früh einspuren und dann auf der gewählten Spur bleiben.
Ein grosser Abstand zur eigentlichen Warteposition kann je nach Anlage dazu führen, dass ein Fahrzeug einen Detektor gar nicht erreicht. Verkehrsabhängige Anlagen berücksichtigen mehrere Verkehrsströme. Auch öffentlicher Verkehr, Fussverkehr oder Velos können angemeldet sein. Deshalb können Grünphasen unterschiedlich lang ausfallen.
Induktionsschleifen erkennen Fahrzeuge über Veränderungen eines elektromagnetischen Feldes. Sie sind im Strassenbelag eingebaut und von Auge oft nur an feinen Schnittlinien im Asphalt zu erkennen. Die Botschaft der Kantonspolizei Graubünden ist entsprechend einfach: Bis zur Ampel vorfahren und nicht zu früh die Spur wechseln. So bleibt das Fahrzeug dort, wo es von der für die betreffende Fahrspur vorgesehenen Sensorik erfasst werden kann.
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