Das Wahlbündnis von Ministerpräsident Andris Kulberg hat mit 35,4 Prozent der Stimmen einen klaren Sieg errungen und sein Ergebnis gegenüber der vorherigen Wahl mehr als verdreifacht. Die nationalistische Lettland an erster Stelle und die populistische Souveräne Kraft folgen auf den Plätzen zwei und drei. Sicherheit, Verteidigung, soziale Probleme und wirtschaftliche Sorgen prägten den Wahlkampf. Sechs der 14 Parteien und Wahlbündnisse ziehen in die Saeima ein, die Wahlbeteiligung lag bei 51,8 Prozent.
Bei der Parlamentswahl im EU- und Nato-Land Lettland hat sich das Wahlbündnis Vereinigte Liste von Ministerpräsident Andris Kulberg s überraschend klar durchgesetzt. Mit 35,4 Prozent der Stimmen geht die Mitte-Rechts-Gruppierung als haushoher Sieger aus der Abstimmung hervor, wie die Daten der Wahlkommission in Riga nach Auszählung der Angaben von 94 Prozent aller Wahllokale zeigten.
Damit konnte die Partei ihr Ergebnis im Vergleich zur vorigen Wahl mehr als verdreifachen. Andris Kulbergs, Ministerpräsident von Lettland. Foto: Alexander Welscher/dpa - Keystone/dpa/Alexander Welscher Starke Zugewinne bei der von Sorgen über die nationale Sicherheit und sozialpolitischen Problemen dominierten Wahl verzeichneten auch populistische Kräfte. Zweistärkste Kraft wird die Partei Lettland an erster Stelle vor Souveräne Macht .
Beiden dürften besonders bei Wählerinnen und Wählern aus der russischstämmigen Minderheit gepunktet haben. Dahinter folgen die linksgerichteten Progressiven . : die nationalkonservative Nationale Allianz und die liberalkonservative Jauna Vienotiba . Insgesamt werden damit 6 der 14 angetretenen Parteien und Wahlbündnisse in der Volksvertretung Saeima vertreten sein.
Die Wahlbeteiligung lag nach bisherigen Angaben bei 51,8 Prozent.des an Russland und dessen Verbündeten Belarus grenzenden Baltenstaats waren Sicherheit und Verteidigung. Darüber hinaus spielten auch sozialpolitische und wirtschaftliche Themen eine grosse Rolle im. Da Lettland massiv in seine Sicherheit investiert, fehlt das Geld an anderer Stelle. Das Gesundheitssystem leidet, Abwanderung und Überalterung sind ein Problem.
Viele Menschen klagen über hohe Preise und niedrige Gehälter, und die Wirtschaft stockt.
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