Ein 25-jähriger Mann britisch-iranischer Staatsbürgerschaft ist nach einer wegen Terrorverdachts erfolgten Festnahme wieder freigelassen worden. Zuvor hatte die Polizei im Zusammenhang mit drei verdächtigen Fahrzeugen, die auf dem Weg zur Luftwaffenbasis RAF Fairford waren, fünf Personen festgenommen und zwei Gebäude durchsucht. In den Fahrzeugen wurden Brandbeschleuniger, aber kein Sprengstoff gefunden. US-Präsident Donald Trump zeigte sich über die Freilassung der ersten fünf Verdächtigen verwundert. US-Außenminister Marco Rubio erklärte, der Fall trage eindeutig die Handschrift eines ausländischen Akteurs, ohne ein Land zu nennen.
Verdächtiger nach Vorfall an britischer Luftwaffenbasis freigelassenfestgenommener Verdächtiger ist gegen Kaution freigelassen worden. Das gaben die britischen Behörden am Samstag bekannt. Der 25-Jährige besitzt die britische und die iranische Staatsbürgerschaft und war am Donnerstag unter Terrorverdacht festgenommen worden.
Die Polizei durchsuchte zwei Gebäude in der britischen Hauptstadt. Die britische Polizei hatte am vergangenen Wochenende nach eigenen Angaben einen Anruf wegen drei verdächtigen Fahrzeugen erhalten, die offenbar auf dem Weg in Richtung des Luftwaffenstützpunkts waren, der auch von den USA genutzt wird. Sie nahm fünf Verdächtige fest, liess sie am Montag aber unter strengen Auflagen frei. In den Fahrzeugen entdeckten Ermittler Brandbeschleuniger, aber keinen Sprengstoff.
US-Präsident Donald Trump hat sich verwundert über die Freilassung der ersten fünf Verdächtigen geäussert. Sein Aussenminister Marco Rubio sagte, der Fall trage «eindeutig die Handschrift eines ausländischen Akteurs». Er nannte jedoch kein bestimmtes Land. US-Bomber sind im Iran-Krieg von Fairford aus zu Einsätzen gestartet.
Der Stützpunkt liegt rund 160 Kilometer westlich von London. Der Iran hat erklärt, dass er jeden Stützpunkt, der für Angriffe auf sein Staatsgebiet genutzt wird, als legitimes Ziel betrachtet. Fairford war auch Ziel von Antikriegsprotesten.
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