In Uzwil SG hat sich der Wasserverbrauch wieder normalisiert, die Grundwasserstände sinken aber weiter. Der Gemeinderat prüft zusätzliche Massnahmen.
In Uzwil SG hat sich der Wasserverbrauch wieder normalisiert, die Grundwasserstände sinken aber weiter. Der Gemeinderat prüft zusätzliche Massnahmen. Der Wasserverbrauch in der Region hat sich wieder auf dem üblichen Niveau eingependelt.
Entwarnung gibt es trotzdem nicht: Die Grundwasserpegel sind weiterhin tief. Wie entsteht Grundwasser? Wie wichtig ist es für die Wasserversorgung? Wie lange dauert es, bis sich die Pegel wieder normalisieren?
Eine Spurensuche. Grundwasser findet sich in Hohlräumen von Kies-, Sand- und Gesteinsschichten im Untergrund. Es entsteht, wenn Regen- oder Schmelzwasser in den Boden versickert. Auf seinem Weg durch die Erdschichten wird dasSchliesslich sammelt es sich auf Schichten, die weniger durchlässig sind.
Kies- und Schotterablagerungen, welche einst durch Gletscher und Flüsse entstanden, leiten das Grundwasser unter dem Boden. Flüsse und das Grundwasser beeinflussen sich gegenseitig. Teil speisen Flüsse das Grundwasser, teils gelangt Grundwasser in Gewässer. Bedeutende Grundwasservorkommen in der Region sind etwa in der Thurebene zu finden. 70 bis 80 % des Trinkwassers fördern die Technischen Be-triebe aus diesem Grundwasservorkommen.diesen Sommer in Kombination mit fehlendem Niederschlag hat die Grundwasserstände teils stark sinken lassen.
Das Beispiel der kantonalen Messstelle in der Rifenau bei Henau zeigt, dass der Grundwasserstand nach wie vor weiter sinkt. Normalisierung sieht anders aus. Grundwasser ist kein grenzenloser Speicher.aus grösserer Tiefe fördern. Jede Pumpe hat technisch ein unteres Niveau, bei dem keine weitere Förderung mehr möglich ist.
Die Grundwasserpegel im Untergrund sind nicht auf einem einheitlichen Niveau. Selbst auf kurze Distanz sind beispielsweise in der Thurebene deutliche Niveauunterschiede festzustellen. Und die Pegel sind nicht stabil. Sie steigen und fallen je nach Niederschlag und beeinflusst von der Wasserförderung.
Nicht jeder Niederschlag gelangt ins Grundwasser. Im Sommer wird ein grosser Teil des Wassers von Pflanzen aufgenommen oder verdunstet. Trockene und verhärtete Böden, wie sie diesen Sommer Normalität waren, lassen Regenwasser oberflächlich abfliessen. Es gelangt gar nicht erst ins Grundwasser.
Nicht überall reagiert der Grundwasserstand gleich auf Niederschläge. Viele Grundwasservorkommen brauchen Monate, um sich zu erholen. Generell lässt sich sagen: Einzelne
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