USA verschieben Zusatzzölle auf China bis 10. Januar

Economy Nachrichten

USA verschieben Zusatzzölle auf China bis 10. Januar
Zusatzzölle, Scott Bessent, Xi Jinping

US-Finanzminister Scott Bessent verschiebt die ausgesetzten Zusatzzölle auf chinesische Waren um zwei Monate bis zum 10. Januar. Der Aufschub fällt mit Xi Jinpings Staatsbesuch in Washington zusammen.

Die USA verschieben die bereits ausgesetzten zusätzlichen Zölle auf Importe chinesischer Waren um weitere zwei Monate. Das teilte US-Finanzminister Scott Bessent dem Sender Fox News mit. Statt bis zum 10. November soll der Aufschub nun bis zum 10. Januar gelten. Der neue Termin fällt genau auf den Beginn des dreitägigen Staatsbesuchs von Chinas Staatschef Xi Jinping in Washington.

Bessent sagte, der Aufschub verschaffe mehr Zeit, um zu prüfen, was auf wirtschaftlicher Ebene getan werden könne. Der Entscheidung waren nach seinen Angaben mehrere Treffen mit Chinas Vizepremier He Lifeng vorausgegangen.

Hintergrund des Handelskonflikts

Bereits im vergangenen Oktober hatten beide Staaten ein Aussetzen hoher zusätzlicher Zölle vereinbart. Zuvor war der Handelskonflikt im April 2025 eskaliert, als sich die Regierungen gegenseitig mit Zusatzzöllen von über 100 Prozent überzogen.

Die gegenseitigen Maßnahmen belasteten den Handel zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt erheblich. Mit der Verschiebung der Zölle bleibt zunächst Raum für weitere Verhandlungen.

Streitpunkte bei Exportkontrollen

Das Verhältnis der wirtschaftlichen Riesen ist zusätzlich durch Exportkontrollen belastet. Das Treffen in Busan verhinderte zwar die Einführung zusätzlicher Exportkontrollen Chinas auf weitere seltene Erden und das dafür nötige technologische Wissen.

Peking erlaubt die Ausfuhr wichtiger Rohstoffe wie seltener Erden aber weiterhin nur über langwierige Genehmigungsverfahren. Die USA halten ihrerseits wichtige Technologie zurück, darunter die modernsten Computerchips zur Entwicklung von Künstlicher Intelligenz.

Beide Seiten nutzen diese Kontrollen als Druckmittel im Handelsstreit. Eine dauerhafte Lösung ist bislang nicht in Sicht.

Gespräche beim Besuch in Washington

Der Aufschub fällt zeitlich mit Xis dreitägigem Staatsbesuch in Washington zusammen. Bei den Gesprächen dürften neben dem Handelsstreit auch die Sicherheit im Umgang mit Künstlicher Intelligenz eine Rolle spielen.

Zudem dürften US-Präsident Donald Trump und Xi auch über globale Konflikte beraten. Dazu zählt unter anderem die Lage im Iran. Konkrete Ergebnisse der Gespräche sind noch nicht bekannt.

Wir haben diese Nachrichten zusammengefasst, damit Sie sie schnell lesen können. Wenn Sie sich für die Nachrichten interessieren, können Sie den vollständigen Text hier lesen. Weiterlesen:

nau_live /  🏆 18. in CH

Zusatzzölle Scott Bessent Xi Jinping Handelskonflikt Washington Seltene Erden Exportkontrollen

 

Switzerland Neuesten Nachrichten, Switzerland Schlagzeilen

Similar News: Sie können auch ähnliche Nachrichten wie diese lesen, die wir aus anderen Nachrichtenquellen gesammelt haben.

USA liefern erstmals nach Guatemala neue militärische Ausrüstung nach fast 50 Jahren WaffenembargoUSA liefern erstmals nach Guatemala neue militärische Ausrüstung nach fast 50 Jahren WaffenembargoNach 48 Jahren Waffenembargo hat die US-Regierung Guatemala erstmals neue militärische Ausrüstung ins Land lassen. Die Lieferung umfasst M4-Gewehre, Maschinengewehre, Granatwerfer und Ausrüstung für Spezialeinsätze. Die Waffen sollen den Kampf gegen Drogenkartelle unterstützen und die Bevölkerung schützen, während die Guatemala- Regierung die Lieferung als notwendige Verteidigungsmaßnahme betont. Im Hintergrund wirkt die Geschichte des Bürgerkriegs und vergangener US‑Unterstützung für den zentralamerikanischen Konflikt. Die Entscheidung Anfang 2025 wird politisch, sicherheitspolitisch und humanitär diskutiert, wobei auch internationale Kritik ergibt.
Weiterlesen »

Trump will Kalidünger aus Belarus: Ein Scharmützel im WelthandelTrump will Kalidünger aus Belarus: Ein Scharmützel im WelthandelDer US-Präsident will, dass der Kalidünger für US-Landwirte künftig verstärkt aus Belarus kommt. Die USA und Belarus arbeiten an einem Abkommen, um dies zu ermöglichen. Der Preis für den Kalidünger aus Belarus soll deutlich unter dem liegen, den die USA derzeit an Kanada zahlen. Der Handelskonflikt zwischen Kanada und den USA hat sich in den vergangenen Wochen weiter eskaliert.
Weiterlesen »

Harry und Meghan könnten schon bald in die USA zurückkehrenHarry und Meghan könnten schon bald in die USA zurückkehrenErst im August zog die Familie nach Grossbritannien – nun steht ein Abbruch bevor. Alles hängt an der Entscheidung eines britischen Sicherheitskomitees über Polizeischutz.
Weiterlesen »

Pleite in Waldenburg: Höchste Steuern im Baselbiet – und jetzt auch noch Bussen zurückzahlenPleite in Waldenburg: Höchste Steuern im Baselbiet – und jetzt auch noch Bussen zurückzahlenDie hoch verschuldete Gemeinde kassierte seit Januar Parkbussen – und muss das Geld nun wieder herausgeben.
Weiterlesen »