Trotz bestehender Waffenruhe haben die USA und der Iran in der Golfregion erneut Ziele des jeweils anderen attackiert. Das US-Militär gab an, sechs ballistische Raketen des Iran abgewehrt zu haben, die auf Kuwait und Bahrain abgefeuert wurden. Zuvor hatten die USA nach eigenen Angaben vier iranische Drohnen abgefangen und anschließend Radarstellungen auf der iranischen Insel Qeschm und im Ort Goruk angegriffen. Die iranischen Revolutionsgarden erklärten, als Reaktion Stützpunkte des Feindes in der Region attackiert zu haben. Kuwait und Bahrain meldeten Raketenalarm. Das US-Militär dementierte iranische Behauptungen über Schäden am US-Hauptquartier in Bahrain. Die Angaben beider Seiten konnten nicht unabhängig überprüft werden.
Trotz geltender Waffenruhe haben sich die USA und der Iran in der Golfregion erneut gegenseitig angegriffen. Das US-Militär wehrte nach eigenen Angaben sechs vom Iran auf die mit den USA verbündeten Golfstaaten Kuwait und Bahrain abgefeuerte ballistische Raketen ab.
Ein weiteres Geschoss habe sein Ziel verfehlt, teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando auf der Plattform X mit. HANDOUT - Dieses vom US Central Command zur Verfügung gestellte Bild zeigt eine F/A-18E Super Hornet, die von der USS Abraham Lincoln zur Unterstützung der Operation Epic Fur...
- Keystone/US Central Command/Uncredited Zuvor hatte das US-Militär im Bereich der Strasse von Hormus nach eigenen Angaben vier iranische Drohnen abgewehrt und anschliessend im Iran Radarstellungen auf der dortigen Insel Qeschm und im Ort Goruk attackiert. Die iranischen Revolutionsgarden – die Elitestreitmacht der Islamischen Republik – teilten laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim kurz daraufhin mit, man habe als Reaktion auf die US-Angriffe Stützpunkte des Feindes in der Region attackiert.
Kuwaits Luftabwehr war zuvor nach Armeeangaben gegen Angriffe mit Raketen und Drohnen im Einsatz. Auch in Bahrain gab es kurz darauf am frühen Morgen Raketenalarm. Das US-Militär dementierte derweil iranische Behauptungen, wonach in Bahrain das Hauptquartier der US-Marine im Nahen Osten beschädigt worden sei. Die Angaben beider Kriegsparteien liessen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
Der Iran hatte zuvor schon mehrfach Geschosse auf Kuwait und andere Staaten am Persischen Golf gefeuert. Dort unterhält das US-Militär Stützpunkte, die nur wenige Hundert Kilometer Luftlinie vom Iran entfernt sind. Erst am Mittwoch hatte eineDie Führung in Teheran spricht bei ihren Angriffen stets von Vergeltung für die Angriffe des US-Militärs. Die USA wiederum sprechen von Selbstverteidigung angesichts von Angriffen oder Provokationen seitens des Irans.
Die im Bereich der Strasse von Hormus abgewehrten iranischen Kampfdrohnen hätten eine Bedrohung für die Schifffahrt dargestellt, teilte Centcom etwa in der Nacht mit. Die anschliessenden Angriffe des US-Militärs auf Qeschm und in Goruk seien erfolgt, um sich «gegen weitere Angriffe zu verteidigen». Welche Waffensysteme dabei eingesetzt wurden, blieb zunächst unklar. Irans Streitkräfte hatten kurz nach Kriegsbeginn die Kontrolle über die Meerenge übernommen, die als Exportroute für Dünger, Öl und Flüssiggas für dievon grosser Bedeutung ist.
Die USA haben ihrerseits eine Seeblockade verhängt, um den Iran am Export von Öl zu hindern. , der am 28. Februar mit Angriffen der USA und Israels gegen den Iran begonnen hatte.
Jedoch kam es zuletzt immer wieder zu vereinzelten gegenseitigen Angriffen der Kriegsparteien. Parallel laufen zähe Verhandlungen für einUm sich gegen die iranischen Angriffe besser zu schützen, kauft Kuwait in den USA Abwehrsysteme gegen Drohnenangriffe. Man habe den genehmigt, teilte das US-Aussenministerium mit. Wann das System geliefert werden soll, blieb zunächst unklar.
Bei Rüstungsgeschäften geht es häufig um langfristige Beschaffungszeiträume.verfügt der Iran noch über gut ein Fünftel seines Raketenarsenals. Die meisten Drohnenfabriken, Abschussrampen und Einrichtungen zur Raketenproduktion seien ausgeschaltet worden, sagte er dem TV-SenderNews.
«Aber sie verfügen weiterhin über Kapazitäten. Sie haben noch einige Raketen und einige Drohnen. » Trump ergänzte: «Prozentual würde ich sagen, vielleicht noch 21 bis 22 Prozent ihrer Raketen. » Das seien noch viele, aber nicht mehr das, was sie anfangs hatten.
Es blieb unklar, worauf Trumps Schätzung des iranischen Raketenarsenals beruhte. Zuletzt hatte es immer wieder Medienberichte gegeben, die unter Berufung auf US-Beamte oder Geheimdiensterkenntnisse nahelegten, dass der Iran weiter über einen grossen Teil seiner Raketen verfügt. Die «New York Times» etwa berichtete Mitte Mai, der Iran verfüge noch über etwa 70 Prozent seiner mobilen Abschussrampen sowie rund 70 Prozent seines Raketenarsenals. Die «Washington Post» hatte ähnliche Zahlen genannt.
-Miliz und Israel weiter, obwohl auch in dem Konflikt eigentlich eine Waffenruhe gilt. In der Nacht schrillten in mehreren Gebieten im Norden Israels wieder die Sirenen. Es sei eineauf Telegram mit. Zwei weitere Drohnen seien in der Nähe des Einsatzgebietes israelischer Streitkräfte im Südlibanon niedergegangen.
Es habe keine Verletzten gegeben. In der Nacht zum Donnerstag hatten sich Israel und der Libanon nach Angaben des US-Aussenministeriums zwar auf einen neuen Anlauf zur Umsetzung der bisher faktisch kaum wirksamen Waffenruhe geeinigt. Die libanesische
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