Die Nato trifft sich kommende Woche in Washington zum Gipfel. Das Militärbündnis ist zurzeit so bedeutend wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Grund dafür sei die Aggressivität der Kreml-Führung, sagt die US-Spitzendiplomatin Rose Gottemoeller. Gottemoeller gelang es als bisher letzter Diplomatin, mit Russland einen Atomabrüstungsvertrag auszuhandeln.
Wenn sich die Nato kommende Woche in Washington zum Gipfel trifft, tut sie das im Bewusstsein, so bedeutend zu sein, wie sie es jahrzehntelang nicht mehr war. Grund dafür sei die Aggressivität der Kreml-Führung, sagt die US-Spitzendiplomatin Rose Gottemoeller.Personen-Box aufklappen Personen-Box zuklappen Die US-Spitzendiplomatin Rose Gottemoeller ist die bisher letzte Person, der es gelang, mit Russland einen Atomabrüstungsvertrag auszuhandeln – das New-Start-Abkommen.
Aufgrund der russischen Aggression fand die Nato wieder zu grosser Einigkeit. Doch wird diese Einigkeit anhalten? Das ist richtig: Putin ist absolut entschlossen, diesen Kampf weiterzuführen und ist überzeugt, dass er gerechtfertigt ist. Wir sehen nicht das geringste Signal für ein russisches Einlenken und für ernsthafte Verhandlungsbereitschaft. Das ist das ganz grosse Problem. Die Angriffe auf ukrainische Städte wie Charkiw oder Kiew dauern unvermindert an. Diese Entschlossenheit kommt von ganz oben, von Putin selber.
Es existiert noch in Personen. Einige gehören gar zur aktuellen Regierung in Moskau oder zu deren Umfeld. Manche sind weiterhin überzeugt, gerade im Nuklearbereich seien Vereinbarungen mit den Amerikanern nötig. Es brauche Grenzen, es brauche Berechenbarkeit.
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