Trotz struktureller Finanzprobleme hat die Universität Bern 2025 einen Überschuss von 10,5 Millionen Franken erzielt. Ausschlaggebend war allerdings ein Sondereffekt: Die Rückstellungen für die Sanierung der Bernischen Pensionskasse konnten aufgelöst werden.
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Ohne diesen Einmaleffekt hätte das Defizit rund 50 Millionen Franken betragen, wie die Hochschule am Mittwoch mitteilte. Der Gesamtumsatz betrug 994 Millionen Franken, der Kanton Bern leistete einen Beitrag von 347,5 Millionen Franken. Dass der Kanton seinen Beitrag um vier Prozent erhöht habe, sei erfreulich, sagte Rektorin Virginia Richter gemäss Communiqué.
«Dennoch wachsen die Ausgaben aufgrund von Teuerung, Lohnmassnahmen, steigenden Studierendenzahlen und höheren Anforderungen schneller als die Einnahmen. » Die Universitätsleitung beschloss bereits im August 2025 Einsparungen in der Höhe von zwei Prozent. Die Hochschule habe damit 15 Millionen Franken zur Verringerung des strukturellen Defizits beigetragen, hiess es im Communiqué. Weitere Sparmassnahmen seien aber unumgänglich.
Die schwierige Finanzlage ist nicht neu. Im Geschäftsjahr 2024 verzeichnete die Uni Bern ein Defizit von 37,1 Millionen Franken, 2023 waren es über 34 Millionen. Im Herbstsemester 2025 waren an der Uni Bern 19’741 Studierende eingeschrieben. Davon waren 8014 im Bachelorstudium, 5213 im Masterstudium, 3588 im Doktorat, 1297 in einem Weiterbildungsstudiengang auf Masterstufe sowie 1483 auf Zertifikats- beziehungsweise Diplomstufe . 146 absolvierten einen individuellen Weiterbildungsstudiengang.
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