Spekulationen zu einem Zusammenschluss mit einer ausländischen Bank treiben die Titel der UBS an.
) um 0,5 Prozent anzieht. Zugleich holen die Aktien der Grossbank einen Teil der Verluste aus den vergangenen Tagen auf. Im Wochenverlauf ging es um rund 5 Prozent nach unten - in der Spitze bis auf 38,54 Franken.
Allerdings sind die Avancen am heutigen Handelstag wohl mehr als eine Gegenbewegung zu den jüngsten Verlusten. Auch Gerüchte über einen Zusammenschluss mit einer ausländischen Bank schüren offenbar Zuversicht unter den Investorinnen und Investoren. -Führungsspitze die Diskussionen darüber wieder aufgenommen habe, wie sich die Bank der strengen Aufsicht durch die Schweizer Behörden entziehen könne. Unter anderem stehe die Fusion mit einer ausländischen Bank im Raum, berichtete «Semafor Business» gestützt auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.
Mögliche Partner seien die US-GrossbankOffenkundig ist derweil, dass es diese Woche zu einer Wende in der Debatte um die Eigenmittelvorschriften an systemrelevante Banken wie die UBS gekommen ist. Der Ständerat hat sich für eine 90-Prozent-Unterlegung der Auslandstöchter mit hartem Kernkapital ausgesprochen und ist vom Vorschlag abgerückt, dass die UBS ihre Auslandstochtergesellschaften zu 50 Prozent mit hartem Kernkapital und zu 50 Prozent mit AT1-Anleihen absichern soll.
Der Beschluss der kleinen Kammer stiess bei der UBS auf Widerstand: Sollte der Entscheid des Ständerats am Ende des laufenden parlamentarischen Verfahrens bestätigt werden, würde dies zu «einer weiteren übermässigen Verschärfung der Schweizer Eigenkapitalanforderungen führen». Diese zählten bereits heute zu den strengsten weltweit, heisst es in der entsprechenden Stellungnahme der UBS. Damit ist freilich nicht gesagt, dass die Bank einen Wegzug aus der Schweiz erwägt.
Konzern-Chef Sergio Ermotti betonte kürzlich in einem NZZ-Interview, dass die UBS weiterhin in der Schweiz als global konkurrenzfähige Bank tätig sein will.
«Wir sind überzeugt, dass dies sowohl für die UBS als auch für die Schweiz eine Win-win-Situation ist. Deshalb setzen wir uns auch so stark für die Sache ein», so Ermotti gegenüber der NZZ.
Switzerland Neuesten Nachrichten, Switzerland Schlagzeilen
Similar News: Sie können auch ähnliche Nachrichten wie diese lesen, die wir aus anderen Nachrichtenquellen gesammelt haben.
«Ermottis Ego ist Amok gelaufen» - UBS-Aktie am Donnerstag erneut im FokusDie UBS-Aktie ist nach dem Entscheid des Ständerates zur Kapitalausstattung der Bank unter 40 Franken gefallen. Geht der Rückgang am Donnerstag weiter?
Weiterlesen »
Börsen-Ticker live: Schweizer Aktienmarkt nach Start besser als erwartet - Indexschwergewichte halten SMI stabil - Logitech und Partners Group im Angebot - UBS-Aktie weiter unter DruckDer Schweizer Aktienmarkt wird am Donnerstag voraussichtlich mit Verlusten in den Handel gehen.
Weiterlesen »
Aktie von Partners Group erreicht neues Acht-Jahres-Tief - UBS und Logitech sinkenDer Schweizer Aktienmarkt tendiert am Donnerstag etwas schwächer.
Weiterlesen »
UBS-Aktie unter Druck nach Entscheid des StänderatsDie UBS-Aktie steht nach dem Ständeratsentscheid unter Druck. Sergio Ermotti sieht sich zugleich mit Kritik an seiner Kommunikation konfrontiert.
Weiterlesen »
