Nach heftigen Regenfällen bleibt die Lage auf Kreta angespannt. Ab Freitagnachmittag gilt für die griechische Ferieninsel die höchste Warnstufe für Regen und Gewitter.
Nach heftigen Regenfällen bleibt die Lage auf Kreta angespannt. Ab Freitagnachmittag gilt für die griechische Ferieninsel die höchste Warnstufe für Regen und Gewitter. Nach Überschwemmungen und schweren Schäden drohen Kreta weitere Unwetter.
Meteoalarm warnt am Freitag, 2. Oktober, ab dem Nachmittag mit Stufe Rot vor heftigem Regen und schweren Gewittern. Der griechische Wetterdienst EMY erwartet auch am Samstag intensive Niederschläge. Die rote Regenwarnung gilt am Freitag ab 13.59 Uhr bis 22.59 Uhr Ortszeit, jene für Gewitter ab 14 Uhr.
Örtlich werden mehr als 60 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb von zwölf Stunden erwartet. Bei den Gewittern sind zudem starke Winde möglich. Der griechische Wetterdienst rechnet auf Kreta vor allem ab Freitagnachmittag und am Samstag mit kräftigem Regen und Gewittern. Im südlichen Ägäisraum können diese zeitweise bis Sonntagmittag anhalten.
Bereits zuvor waren auf der Insel enorme Niederschlagsmengen gefallen. In Anogia bei Rethymno wurden rund 361 Liter Regen pro Quadratmeter gemessen. Die Wassermassen haben auf Kreta erhebliche Schäden angerichtet. An den Küsten wurden Autos ins Meer gespült, Strassen und Brücken beschädigt.
Im gebirgigen Hinterland wurde ein Hirte von den Wassermassen erfasst und kam ums Leben. Touristen wurden nach bisherigen Angaben nicht verletzt.
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