UBS-Übernahme der Credit Suisse kostet jeden Schweizer 12,50 Franken
teilweise durch Wertpapiere und Konkursprivileg gedecktsei teilweise durch Wertpapiere und Konkursprivileg gedeckt, so Ammann. Damit sei sie im schlimmsten Fall ohne Inanspruchnahme staatlicher Mittel abgesichert. Die Haftung für die staatlich garantierten 100 Milliarden Franken “würde nur im Falle eines Konkurses der fusionierten Einheit eintreten”, fügte er hinzu. “Das ist im Moment sehr unwahrscheinlich.
Während der globalen Finanzkrise erhielt die UBS 6 Milliarden Franken vom Staat und gliederte 54 Milliarden Franken an risikoreichen Vermögenswerten in einen von der Zentralbank eingerichteten Fonds aus. Zwar führte die Regierung nach der Krise von 2008 eine neue"Too big to fail"-Regulierung für Banken ein.
Systemrelevante Banken mussten sich in Holdinggesellschaften umwandeln. Dies sollte eine saubere Aufteilung erleichtern und das schweizerische Retail- Bankgeschäft schützen. Theoretisch hätten alle anderen Teile liquidiert werden müssen, um Gefahren für das Schweizer Finanzsystem zu vermeiden. Der Bundesrat beschloss jedoch, das Gesetz nicht anzuwenden, und drängte stattdessen auf die Fusion von Credit Suisse und UBS.
Der offensichtliche Mangel an Vertrauen in die eigenen Regeln könnte sich als sehr kostspielig für das Image eines der wichtigsten Finanzzentren der Welt erweisen, so Ammann. “Jetzt mussten beide Schweizer Banken von der Regierung gerettet werden”, sagt er. “Das ist kein guter Leistungsausweis.”
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