Turkish Airlines bestellt 100 Boeing 737 Max 8

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Turkish Airlines bestellt 100 Boeing 737 Max 8
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Turkish Airlines hat einen Auftrag über mindestens 100 Boeing 737 Max 8 festgezurrt. Hinzu kommen Optionen für 50 weitere Jets und Umwandlungsrechte auf die 737 Max 10.

Turkish Airlines hat am Mittwochabend (23. September 2026) einen Auftrag über mindestens 100 Boeing 737 Max 8 festgezurrt. Die Vereinbarung mit dem amerikanischen Flugzeugbauer umfasst nach Angaben der Fluglinie bis zu 150 Boeing 737 Max. Es ist die bislang größte Bestellung von Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen bei Boeing für Turkish Airlines.

Umfang der Boeing-Bestellung

Der Auftrag beinhaltet 100 fest bestellte Boeing 737 Max 8. Zusätzlich gibt es Optionen für weitere 50 Boeing 737 Max. Die Vereinbarung umfasst außerdem Umwandlungsrechte auf die Boeing 737 Max 10. Turkish Airlines erklärte, damit mehr Flexibilität zu erhalten, um die Kapazität an die steigende Passagiernachfrage in ihrem Streckennetz anzupassen.

Lange Verhandlungen mit Boeing

Die Entscheidung fiel nicht schnell. Schon vor einem Jahr kündigte Turkish Airlines an, im Rahmen eines Auftrags über bis zu 225 Boeing-Jets auch bis zu 150 Boeing 737 Max zu bestellen. Doch der Abschluss ließ lange auf sich warten. Ein Grund war eine fehlende Einigung mit dem Triebwerkshersteller CFM International. Dabei ging es unter anderem um Preise und um die Wartung der Triebwerke.

Zeitweise drohte die Airline sogar mit einem Wechsel zu Airbus. Nun hat sie sich doch für Boeing entschieden. Das Leap-1B von CFM International ist die einzige Option für die 737 Max. In der aktuellen Mitteilung von Turkish Airlines wird CFM International nicht erwähnt.

Flotte und Ausblick

Turkish Airlines und ihre Tochter Ajet betreiben zusammen derzeit mehr als 200 Boeing-Flugzeuge. Dazu gehören 737 Max, 737 Next Generation, 787 Dreamliner, 777 und 777 Frachter. Mit der neuen Bestellung baut die Airline ihre Kurz- und Mittelstreckenflotte weiter aus.

Die Luftfahrt steht nie still. Turkish Airlines reagiert mit der Order auf die steigende Passagiernachfrage. Die Vereinbarung soll dem Unternehmen mehr Flexibilität bei der Kapazitätsplanung geben.

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