In einem überraschenden Plan will US-Präsident Donald Trump den Gaza-Streifen für eine internationale Kundschaft umgestalten und die palästinensische Zivilbevölkerung in ein Nachbarland umsiedeln. Trumps Idee stieß auf Kritik und es ist unklar, wie realisierbar sie ist.
Nach Grönland, dem Panamakanal und Kanada hat Donald Trump nun einen weiteren bewohnten Landstrich gefunden, den er sich einverleiben will: den Gaza-Streifen. Die USA wollten das Gebiet am Mittelmeer längerfristig «übernehmen» und dort eine neue, liebliche «Riviera des Nahen Ostens» für eine internationale Kundschaft erstellen.
Der frühere Bauunternehmer sprach auch schon früher darüber, dass der Gaza-Streifen in seinen Augen der ideale Standort für eine Kopie der «French Riviera» wäre, wie die Côte d’Azur in den USA genannt wird. Sein Schwiegersohn Jared Kushner, verheiratet mit seiner älteren Tochter Ivanka und ebenfalls im Baugewerbe tätig, hatte sich im vergangenen Jahr ähnlich geäussert.
Die Menschen, die Trumps Idee nicht so «unorthodox» wie Netanyahu finden, die waren am Dienstag im East Room des Weissen Hauses nicht anwesend. Es ist schwer vorstellbar, dass die gegen 2 Millionen Palästinenser, die in Gaza wohnen, sich allesamt freiwillig umsiedeln lassen. Trump wies entsprechende Einwände zurück: In seinen Augen gibt es keinen Grund für einen Menschen, im zerstörten Landstreifen zu verbleiben.
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