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Trump stellt Iran-Abkommen in Aussicht, aber Streit mit Netanyahu über Libanon-Kurs

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Trump stellt Iran-Abkommen in Aussicht, aber Streit mit Netanyahu über Libanon-Kurs
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US-Präsident Trump kündigt ein Iran-Abkommen für nächste Woche an, während ein heftiger Streit mit Israels Premier Netanyahu über dessen Libanon-Politik hinter den Kulissen tobt. Trump spielt die Spannungen öffentlich herunter, doch interne Berichte zeichnen ein anderes Bild.

US-Präsident Donald Trump (79) versucht mit einem möglichen Iran - Abkommen die Weltmärkte zu beruhigen und sich zugleich als Friedensstifter im Nahen Osten zu profilieren. In einem Telefoninterview mit ABC News kündigte er an, 'nächste Woche' mit einer Einigung zu rechnen.

Hinter den Kulissen scheint die Lage jedoch angespannt: Laut dem US-Portal kam es im Oval Office zu einem lautstarken Streit mit Israels Premierminister Benjamin Netanyahu (76). Bereits vor zwei Wochen hatten sich beide in einem hitzigen Schlagabtausch über die Iran-Politik gegenübergestanden. Während Netanyahu damals erfolglos auf militärische Schritte drängte, richtet sich der Fokus Israels inzwischen verstärkt auf den Libanon. Ein Kurs, der die Gespräche mit Teheran vorerst zum Stillstand brachte.

Trump griff daraufhin zum Telefon und sprach gegenüber ABC News von einer 'kleinen Panne', die er rasch behoben habe. Nach übereinstimmenden Medienberichten verlief das Gespräch deutlich schärfer. Trump soll Netanyahus Vorgehen im Libanon als 'total verrückt' bezeichnet haben. Dabei fiel auch der Satz: 'You are fucking crazy', also 'du bist total verrückt'.

Zudem habe Trump seinem Verbündeten zugerufen: 'Ohne mich wärst du im Gefängnis. Ich rette dir den Arsch. Jetzt hasst dich jeder. Und deswegen hasst jeder Israel.

' Weiter soll er Netanyahu angebrüllt haben: 'Was zum Teufel machst du da? ' - 'What the fuck are you doing? ' Öffentlich gab sich Trump danach betont nüchtern. Auf Truth Social erklärte er, er habe Netanyahu zu einem Verzicht auf einen Grossangriff auf Beirut bewegt und eine gegenseitige Einstellung der Kampfhandlungen zwischen Israel und der Hisbollah erreicht.

Zugleich relativierte er selbst die Stabilität der Lage mit den Worten, 'mal sehen, wie lange'. Auch die stockenden Verhandlungen mit dem Iran spielte Trump herunter. Gegenüber CNBC sagte er: 'Ehrlich gesagt ist es mir egal, ob sie beendet sind.

' und bekräftigte: 'Es ist mir wirklich völlig egal. ' Die Gespräche seien 'sehr langweilig geworden'. Beobachter werten diese Aussagen als Teil von Trumps Verhandlungstaktik. Bereits in seinem Buch 'The Art of the Deal' beschreibt er, wie wichtig es sei, den Verhandlungstisch zu verlassen, um Druck auf die Gegenseite auszuüben.

Die Spannungen zwischen den USA und Israel haben sich in den letzten Wochen verschärft, da Netanyahu eine aggressive Militäroperation im Libanon gegen die Hisbollah vorantreibt. Trump hingegen möchte eine diplomatische Lösung, um seine Präsidentschaft kurz vor den Wahlen mit einem Erfolg zu krönen. Der Iran wiederum spielt auf Zeit und nutzt die Uneinigkeit zwischen Washington und Jerusalem aus. Experten sind skeptisch, ob ein Abkommen zustande kommt, solange die beiden engsten Verbündeten öffentlich streiten.

Die Angelegenheit wird nun mit Spannung erwartet, insbesondere da Trump in Umfragen hinter seiner demokratischen Herausforderin zurückliegt und einen außenpolitischen Triumph dringend benötigt. Die kommende Woche wird zeigen, ob Trump sein Versprechen eines Iran-Abkommens einlösen kann oder ob der Streit mit Netanyahu die gesamte Region in ein neues Chaos stürzt. Der Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah könnte sich jederzeit zu einem offenen Krieg ausweiten, während die iranische Führung die Gelegenheit nutzt, um die eigene Position zu stärken.

Trump bleibt jedoch optimistisch und setzt auf seine bewährte Taktik des lauten Auftretens und der plötzlichen Kehrtwenden. Die Welt schaut gebannt auf die nächsten Schritte dieser unberechenbaren Akteure

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