Trump empfängt Xi Jinping zum Staatsbankett im Weißen Haus

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Trump empfängt Xi Jinping zum Staatsbankett im Weißen Haus
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Donald Trump hat Chinas Staatspräsident Xi Jinping im Weißen Haus empfangen. Beim Staatsbankett lobten beide Führungen die Beziehungen, während in der Nähe des Regierungssitzes Proteste gegen Xi Jinping stattfanden.

US-Präsident Donald Trump hat Chinas Staatspräsident Xi Jinping im Weißen Haus zu einem Staatsbankett empfangen. Dabei hob Trump die Beziehungen zwischen den beiden Großmächten sowie seine persönliche Verbindung zu Xi Jinping hervor.

Trump und seine Frau Melania empfingen Xi und dessen Ehefrau Peng Liyuan am Nordportikus des Weißen Hauses. Xi erschien in einem Anzug, Peng trug ein rotes Kleid. Nach einem gemeinsamen Fototermin begaben sich die vier Personen ins Weiße Haus. Die feierliche Ankunft stand unter dem Eindruck von Protesten in der Nähe des Regierungssitzes.

Proteste im Lafayette Park gegen Xi Jinping

Seit dem Donnerstagnachmittag hatten sich mehrere Hundert Menschen hinter einem Zaun im Lafayette Park versammelt. Dort riefen sie gegen Xi Jinping und gegen die chinesische Führung. Die Rufe waren bis zum Nordportikus zu hören, wo eine Ehrenwache und ein roter Teppich für die Gäste des Banketts vorbereitet worden waren. Damit verband sich bei der Staatsvisit ein diplomatisch höflicher Empfang mit deutlicher öffentlicher Kritik.

In seiner Tischrede betonte Trump, dass die USA und China trotz politischer Unterschiede eng miteinander verbunden seien. Er sagte sinngemäß, beide Führungen stünden für unterschiedliche Systeme, doch die Verbindungen zwischen den beiden Gesellschaften blieben bestehen. Zugleich versicherte er, dass sich Trump und Xi bisher noch nie so gut verstanden hätten. Xi greif dies auf und verwies auf gemeinsame Interessen.

Gemeinsame Ambitionen für Amerika und China

Trumps Ziel, Amerika wieder stärker und bedeutender zu machen, und Chinas Anspruch auf eine große nationale Erneuerung könnten sich nach seiner Darstellung gegenseitig ergänzen. Beide Projekte seien ehrgeizig und könnten gemeinsam Fortschritte ermöglichen. Ein besonderer Bestandteil des Abends war die Präsentation von Baufortschritten beim neuen Ballsaal des Weißen Hauses. Nach dem Dinner führte Trump die chinesischen Gäste auf die Baustelle.

Dort könnten Xi Jinping und Peng Liyuan als erste Menschen den neuen Raum betreten, so Trump. Die Arbeiten sollen etwa ein Jahr dauern. Der geplante Saal soll den Namen Great Hall of the United States tragen. Trump deutete an, dass das Projekt mit der Großen Halle des Volkes in Peking konkurrieren könne, in der er bei einem früheren Staatsbesuch in China gewesen war.

Neuer Ballsaal und Geschenk der Adlerstatue

Außerdem überreichte Trump Xi Jinping eine Adlerstatue. Laut Trump war das Objekt in enger Zusammenarbeit mit Melania Trump entworfen worden. Ein öffentlich gezeigtes Geschenk von Xi an Trump wurde während des Dinners nicht vorgelegt. Zu den eingeladenen Gästen gehörten mehrere führende Persönlichkeiten der amerikanischen Technologiebranche.

Dabei waren Amazon-Gründer Jeff Bezos, Tesla- und SpaceX-Chef Elon Musk, Google-Chef Sundar Pichai, OpenAI-Mitgründer Greg Brockman sowie Dell-Chef Michael Dell. Auch OpenAI-Chef Sam Altman nahm am Abend teil. Nvidia-Chef Jensen Huang erschien ungewöhnlich ohne seine sonst typische schwarze Lederjacke, sondern im Smoking. Trump bezeichnete das Bankett als eine der begehrtesten Einladungen der Stadt.

Spezielles Menü von First Lady Melania Trump

Das Menü stammte von First Lady Melania Trump. Als Vorspeise wurden ein Velouté aus gelbem Kürbis mit Waldpilzen, Kräutern, Pancetta und Frühlingszwiebelöl serviert. Für den Hauptgang gab es Wolfsbarsch mit Sesamkruste, geschmortes Baby-Pak-Choi, geröstete Aubergine und grüne Kräutersauce. Zum Dessert standen Vanille-Crèmeux mit Sauerkirschkonfit und Walnuss-Frangipane sowie Eis mit Honig aus dem Weißen Haus auf der Karte.

Der Abend zeigte einerseits diplomatische Nähe und andererseits die politischen Spannungen, die die Beziehungen zwischen Washington und Peking weiterhin prägen.

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