US-Präsident Donald Trump bereut nach eigenen Angaben die Ernennung von Richterinnen und Richtern für den Obersten Gerichtshof. Er hatte Loyalität zunächst bejaht, erklärte auf Nachfrage jedoch, von den Kandidaten keine Loyalität zu erwarten. Trotz seiner Kritik gilt das Gericht während seiner Amtszeit als deutlich konservativer.
US-Präsident Donald Trump bereut nach eigenen Angaben die Nominierung der von ihm ernannten Richterinnen und Richter am Obersten Gerichtshof. Eine entsprechende Frage bejahte Trump im Interview mit dem «Time»-Magazin.
«Ich habe ihnen die Stelle ihres Lebens verschafft, und sie stimmen oft gegen mich. »Auf die Frage, ob er von ihnen Loyalität erwarte, sagte Trump: «Ich schätze Loyalität, ja. » Erst auf die erneute Nachfrage sagte er dann, von seinen Kandidaten keine Loyalität zu erwarten. Trump hatte zuletzt mit immer schärferen Worten gegen die Richterinnen und Richter am Supreme Court gewettert.
Mitte September hatte er ihnen unterstellt, sich von der radikalen Linken beeinflussen zu lassen.
«Das sind nicht die Leute, die ich für eine Tätigkeit am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten befragt habe», schrieb er damals.nach den Neubesetzungen durch Trump aber als so konservativ wie lange nicht. Drei der neun Richterinnen und Richter wurden von ihm selbst ausgesucht, sechs der neun wurden von republikanischen Präsidenten nominiert. Der Supreme Court weitete die Macht des Präsidenten in Trumps Amtszeit erheblich aus.
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