Trockenheit bleibt gefährlich: Feuer im Wald nur noch an festen Feuerstellen erlaubt

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Trockenheit bleibt gefährlich: Feuer im Wald nur noch an festen Feuerstellen erlaubt
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(Kanton LU). Die Auswirkungen der anhaltenden Trockenheit sind immer noch spürbar. Der Kanton Luzern ruft die Bevölkerung deshalb weiterhin zu grosser Vorsicht auf. Feuer sind nur an eingerichteten Feuerstellen erlaubt.

Mit Beginn der Herbstferien sind wieder mehr Menschen im Wald und in der Natur unterwegs. Weggeworfene Raucherwaren, Funkenflug oder unbeaufsichtigte Feuer können schnell einen Waldbrand auslösen.

Feuer nie unbeaufsichtigt lassen. Keine Raucherwaren oder Streichhölzer wegwerfen. Gemeinsam können wir Waldbrände verhindern und damit die Bevölkerung, die Tiere und unsere Natur schützen. Die Gefahrenstufe 3 ist mehr als nur eine allgemeine Mahnung zur Vorsicht.

Laut der nationalen Waldbrandinformation können bereits brennende Streichhölzer oder Funken eines Grillfeuers einen Brand auslösen. In offenem Gelände kann sich ein Feuer rasch ausbreiten. Bei starkem oder böigem Wind soll ganz auf Feuer im Freien verzichtet werden. Funken können über grössere Distanzen getragen werden und trockenes Material entzünden.

Nicht vollständig gelöschte Feuerstellen und weggeworfene Raucherwaren gehören zu den bekannten menschlichen Ursachen von Wald- und Flurbränden. Eine Gefahrenlage wird nicht allein aufgrund kurzfristiger Feuchtigkeit aufgehoben. Entscheidend ist, ob Wasser auch tief genug in Streu- und Humusschichten eindringingt und diese wieder ausreichend befeuchtet. Die Waldbrandgefahr kann sich regional unterscheiden und kurzfristig ändern.

Massgebend sind die aktuellen kantonalen Vorgaben. Im Kanton Luzern sind bei der aktuell geltenden Massnahme Feuer nur auf fest eingerichteten Feuerstellen toleriert – und auch dort nur mit der nötigen Vorsicht. Funkenwurf sofort löschen. Die Feuerstelle erst verlassen, wenn Feuer und Glut vollständig erloschen sind.

Auch eine eingerichtete Feuerstelle bietet bei böigem Wind keinen vollständigen Schutz vor Funkenflug. Waldbrände sollen umgehend der Feuerwehr gemeldet werden. Keine unnötigen Risiken eingehen und den Anweisungen von Feuerwehr und Forstdienst folgen. Nach Angaben des Kantons sind – soweit die Ursachen bekannt sind – rund 98 Prozent der im Kanton verzeichneten Waldbrände auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen.

Das eigene Verhalten macht deshalb einen grossen Unterschied. Alle relevanten Informationen zum geltenden Verbot sind auf der Webseite der Dienststelle Landwirtschaft und Wald zu finden. Der Kanton bittet die Bevölkerung, sich über die aktuelle Gefahrenlage und geltende Massnahmen zu informieren. Die Behörden beobachten die Situation weiterhin und stehen in Kontakt mit den übrigen Zentralschweizer Kantonen.

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