Tove Alexandersson schlug Simona Aebersold bei der Orientierungslauf-EM in Litauen um 49 Sekunden und sicherte sich die Goldmedaille. Simona Aebersold gewann damit ihren dritten Gesamtweltcup in Folge, während ihr Bruder Fabian Aebersold überraschend Silber hinter dem Norweger Kasper Harlem Fosser errang.
Die grösste Konkurrentin von Simona Aebersold hat der 28-Jährigen die EM-Goldmedaille über die Langdistanz weggeschnappt: Tove Alexandersson nahm der Schweizerin in den litauischen Wäldern nahe der belarussischen Grenze 49 Sekunden ab und feierte damit eine beeindruckende Rückkehr in den OL- Sport.
Die 23-fache Weltmeisterin aus Schweden war zuletzt im finanziell lukrativeren Trailrunning aktiv gewesen. Alexandersson und Aebersold waren eine Klasse für sich. Die drittplatzierte Schwedin Sanna Fast büsste in 1:34:05 Stunden fast viereinhalb Minuten auf die Zeit der Siegerin ein. Simona Aebersold gewinnt den Gesamtweltcup Bei der ersten Arena-Passage nach rund 15 Minuten lag Alexandersson virtuell bereits 45 Sekunden vor Aebersold.
Auch ein Fehler, durch den sie zwischenzeitlich auf Platz 2 zurückfiel, brachte sie nicht aus dem Konzept. Damit gelang der Skandinavierin die Revanche für die WM 2025, als sie Aebersold über die Langdistanz Gold um neun Sekunden hatte überlassen müssen. Die Bernerin kann sich immerhin mit dem dritten Gewinn des Gesamtweltcups in Folge trösten.
Aebersold klassierte sich vor der Norwegerin Pia Young Vik und kann am Samstag über die Mitteldistanz – wo sie als Titelverteidigerin an den Start geht – nicht mehr abgefangen werden. Fabian Aebersold mit grösstem Einzel-Erfolg Zwei Stunden nach der Entscheidung im Frauenrennen fiel auch bei den Männern die Entscheidung über die Langdistanz. Und erneut gab es eine Aebersold-Silbermedaille. Dieses Mal jedoch ziemlich unerwartet.
Fabian Aebersold zeigte ein beeindruckendes Rennen und musste sich nur dem Norweger Kasper Harlem Fosser um 1:09 Minuten geschlagen geben. Dank einem starken Finish konnte der 25-jährige Schweizer Viktor Svensk noch um 11 Sekunden auf den Bronzerang verweisen. Im Gegensatz zu den Frauen gab es weitere Schweizer Top-20-Klassierungen: Tino Polsini , Matthieu Bührer , Martin Hubmann und Daniel Hubmann liefen alle ins vordere Ranglistendrittel.
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