Bruno Fernandes verteidigt Cristiano Ronaldo nach dessen eigenmächtigem Abflug aus dem Nationalmannschaftsquartier. Der portugiesische Trainer Jorge Jesus will den Rekordnationalspieler vorerst nur auf die Bank setzen, während das Team vor dem Nations-League-Spiel gegen Norwegen den Zusammenhalt betont.
«Er verdient den Respekt aller»: Teamkollege stellt sich hinter Ronaldo – sein Trainer bleibt gelassen Nach seiner Degradierung zum Bankdrücker reiste Cristiano Ronaldo eigenmächtig ab.
Bruno Fernandes und Coach Jorge Jesus versuchen, das Team vor dem Norwegen-Spiel zusammenzuhalten. Sein vielleicht letzter Auftritt im Trikot der portugiesischen Nationalmannschaft: Cristiano Ronaldo wird im Nations-League-Spiel gegen Wales ausgewechselt und gibt die Captainbinde an Bruno Fernandes weiter. ist die portugiesische Nationalmannschaft um Zusammenhalt bemüht.
«In der Nationalmannschaft gibt es keine Spaltungen. Wir sind eine Einheit und werden das auch bleiben», sagte Bruno Fernandes vor dem Duell in der Nations League gegen Norwegen am Sonntag auf einer Pressekonferenz. Portugals Nationaltrainer Jorge Jesus hatte Ronaldo am vergangenen Sonntag beim Nations-League-Spiel in Norwegen nicht eingesetzt und danach angekündigt, den Rekordnationalspieler auch in der Partie danach gegen Dänemark nur auf die Bank zu setzen.
Der 41-jährige Stürmerstar verliess daraufhin das Quartier der Nationalmannschaft und liess sich in einem Privatjet in die spanische Hauptstadt Madrid fliegen. Ronaldo sei und bleibe «das grösste Symbol unserer Nationalmannschaft, unseres Fussballs und unseres Landes», sagte Bruno Fernandes. Der fünfmalige Weltfussballer habe sich durch seine Leistungen in Portugal und auf der ganzen Welt einen besonderen Status erarbeitet.
«Er verdient den Respekt aller – unabhängig davon, ob man ihn mehr oder weniger mag», sagte der 32-Jährige, der am Sonntagabend in Abwesenheit von Ronaldo sein Team wohl erneut als Captain anführen wird. An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.
Die Mannschaft selbst sei weitgehend aussen vor bei der Auseinandersetzung. Zugleich appellierte er an das Land, sich nicht zu spalten.
«Das Wichtigste ist, dass die Sache für beide Seiten gut ausgeht», sagte der Mittelfeldspieler von Manchester United. Portugals Verbandspräsident Pedro Proença möchte laut Medienberichten nun ein Treffen zwischen Ronaldo und Jorge Jesus arrangieren und zwischen den beiden vermitteln. Der Coach zeigte sich weiter unbeeindruckt von dem Geschehen. Auf die Frage, ob er für eine Versöhnung mit Ronaldo offen sei, sagte der 72-Jährige, dass der Fokus in jeder Hinsicht auf der Nationalmannschaft und dem Spiel gegen Norwegen liegen müsse.
«Cristiano Ronaldo ist ein Symbol der Nationalmannschaft und Portugals. Nach dem Spiel ist noch viel Zeit, um darüber zu sprechen», erklärte Jesus.selbst hatte auf Instagram angekündigt, zu gegebener Zeit «die Wahrheit über die Gründe» für seinen Abschied zu offenbaren. Seine Zukunft im Nationalteam bleibt offen. Er bestritt bislang 234 Länderspiele für Portugal, in denen er 146 Tore erzielte.
Sein vielleicht letzter Auftritt im Trikot der portugiesischen Nationalmannschaft: Cristiano Ronaldo wird im Nations-League-Spiel gegen Wales ausgewechselt und gibt die Captainbinde an Bruno Fernandes weiter.
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