Sweet Home: So farbig wohnt die Schweiz

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Sweet Home: So farbig wohnt die Schweiz
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Entdecken Sie mit diesen 12 Beispielen aus unseren Homestorys, wie hierzulande Farbe in die Wohnungen kommt.

Das Thema Farbe in der Wohnung wird überall ein wenig anders angegangen. In der Schweiz setzt man gerne auf einzelne Akzente und einzelne farbige Wände.

Nicht selten entdeckt man auch bunte Möbel. Ein schönes Beispiel ist in dieser Küche zu sehen. Da über keine Wandschränke verfügt, dienen USM-Regale zur Aufbewahrung von Kleidung, Schuhen, Geschirr und allem anderen.

Zudem grenzen sie Räume ab – und bringen Farbe in den Raum. In der Küche etwa ein starkes Grasgrün. Kaum jemand schaut in so viele Wohnungen wie. Sie sucht und findet Wohnungen, Häuser, Gärten, Landschaften und allerlei andere Orte für Fotoproduktionen, Werbespots, Fernsehserien oder Spielfilme.

Sie selbst wohnt mit ihrer Tochter Liv im Zürcher Freilager-Areal, die Sie mit dem Fokus auf Leichtigkeit und Wärme eingerichtet hat.

«Wir hatten noch nie ein richtiges Sofa, und es musste endlich eines her», erzählt Mel. Die Togo-Sitzmöbel von Ligne Roset liebte sie schon immer. Sie bewunderte sie stets, wenn sie welche in ihren Locations entdeckte. Diese waren meist grau, beige oder mit Leder bezogen.

Mel aber wünschte sich Farbe und entschied für einen rostroten Cordstoff, das obschon Gelb ihre Lieblingsfarbe ist. Manchmal, wenn ich im Garten bin, sehe ich meine Nachbarinauf dem Balkon. Sie hängt Wäsche auf oder deckt den Tisch und wir winken uns zu. Ihr Haus, das Mittlere in einer Reihe von drei, ist wunderschön, mit Backsteinfassade und grossen Balkonen mit Säulen und Geländern aus Gusseisen.

«Es ist einfach ein gutes Haus», so Monas sachliche Liebeserklärung an das Zuhause ihrer Familie. Sie hat dem Haus auch Farbe gegeben. Vor allem Blau taucht viel auf. Mona Schatzmann ist überzeugt, dass kühle Farben einem alten Haus guttun, denn sie frischen es auf.

Hier im Wohnzimmer hat sie eine Wand in einem tiefen Kobaltblau gestrichen und nimmt es mit einigen Akzentkissen auf den Sitzmöbeln auf. Guy Heimburger liebt Bücher, Kunst, Design, Kleider, baut eigene Möbel und hat in seiner Basler Altstadt­wohnung alles perfekt und wunderbar gemütlich zusammengebracht. Im Schlafzimmer steht ein sonnengelbes USM-Regal, in dem Guy auch Kleider und Wäsche aufbewahrt.

In das charmante, wunderschön eingerichtete Zürcher Haus sindmit ihrem Sohn Eugen und der französischen Bulldogge Lloyd nach einem langen Aufenthalt in Shanghai gezogen. Ein sehr wichtiges Gestaltungselement im ganzen Haus sind die Farben an allen Wänden. Simone und Nils mögen farbige Wände und sind überzeugt, dass sie wichtig sind, um Wohnlichkeit und Schönheit im Haus zu schaffen. Nicht nur die Wände wurden gestrichen, sondern auch das Holzwerk, wie Fenster- und Türrahmen oder die Sockelleisten.

Was weiss geblieben ist, wie etwa die Stuckaturdecken, leuchtet strahlend heraus. Grüner Garten, rotes Haus, weisses Schlafzimmer und überall wunderbare Farbakzente: Im Zuhause vonsind Farben selbstverständlich. Ein schönes Zuhause wächst für die Designerin und Inhaberin des Shops «Emily’s Department Store» langsam. Beim Einrichten sind ihr Schönheit und Lebensfreude sehr wichtig, Sie hält auch gern nach gebrauchten Dingen und Möbeln Ausschau.

In ihrem Wohnzimmer leuchten warme gebrochene Farben in Form von Kissen, Poufs Polsterstoffen und Lampenschirmen wie Blumen in einem Garten. Foto: Torvioll Jashari für Sweet Home, der Inhaber des Interiorgeschäfts Neumarkt 17, ein Familienzuhause kreiert, das Ruhe ausstrahlt. Dabei setzt er Farbe punktuell mit Kunst und einzelnen Möbelstücken ein. Unter dem roten Gemälde steht ein Sofa von Corbusier, das keine Armlehnen hat.

Zum silbergrauen Bezugsstoff sind Samtkissen im gleichen Ton kombiniert. Auch mit Samt, genauer mit Mohairsamt, ist der korallenfarbene Pouf von E15 bezogen. Daneben ein Beistelltisch von Minotti, der als schmuckes Element die Wohnecke abrundet. 7 — «Ich versuche, Räume so zu gestalten, dass sie etwas auslösen – ein Gefühl von Klarheit, Eleganz und Atmosphäre»bereits in New York, Paris, Mailand oder München. Nun bringen sie Eleganz und Gemütlichkeit in seine Zürcher Studiowohnung.

Manuel Frei hat die Wohnung mit Liebe und grossem Können in ein wohnliches Bijou verwandelt, das viel grösser wirkt, als es tatsächlich ist. Bevor er in seine Zürcher Studiowohnung einzog, lebte er in New York. Dort hatte er seine Wohnung in neutralen Tönen eingerichtet und sie mit Grün- und Beigetönen aufgehellt – wie auf seinen Lieblingsbildern von Jackson Pollock. In seiner kleinen Zürcher Studiowohnung entschied er sich jedoch für einen warmen Rotton, der überall in der Wohnung als Akzentfarbe auftaucht.

Foto: Rita Palanikumar für Sweet HomeRaphael Hofstetter vermittelt alles einen gewissen Zauber. Im Schlafzimmer setzt Raphael Hofstetter zwei kubische Blocktische aus Lack in unterschiedlichen Farben ein. Einer ist Pink, der andere, der hier nicht sichtbar ist, nimmt das dunkle Lila aus dem Teppichmuster auf. 9 — «Ich brachte Farben in die Wohnung, weil ich fand, dass sie diese dringend brauchte, um die Frische zu bekommen, die ich mir wünschte.

», die als Journalistin und Beraterin im Lifestylebereich arbeitet, kuschelt sich ein blütenrosafarbenes Samtsofa, von der Sonne geküsst, in die Ecke ans cremefarbene Täfer. Dieses umarmt das ganze Wohnzimmer.

«Zuerst war ich nicht besonders angetan von der Farbe des Täfers und wollte es weiss streichen» meinte Charlotte. Doch dann begann sie, mehr Farben in der Wohnung einzusetzen, und alles wirkte frischer. Bücher unter dem Couchtisch, der Kleiderständer im Wohnzimmer und hübsche Lieblingsstücke überall: In der Zürcher Altbauwohnung der «Annabelle»-Redaktorin Leandra Nef und dem Werber Daniel Jans gibt es auch ein moosgrünes Sofa und ein rosarotes Pult.

Das USM-Pult ist aus der limitierten Sonderedition «True Pink», die für den Salone del Mobile 2022 entstand. Leandra Nef hat sich damals in Mailand gleich schockverliebt und sich das Pult schliesslich gegönnt, als sie ihreBachelorarbeit schrieb. Quasi als Dopamin-Booster und Belohnung! », wie sie verrät.

Pink st auch die Steckdose von Gert Wessels. Foto: Rita Palanikumar für Sweet Homehat in ihrer Zürcher Wohnung ein sonniges und einzigartiges Familienzuhause eingerichtet. Auch die Küche hat Nuria geplant und einiges dafür selbst entworfen. Sie ist klein, aber praktisch und gemütlich.

Dafür helfen die perfekt gewählten Farben und die gelungene Mischung von offenem und geschlossenem Stauraum. Die Wand zeigt ein helles, warmes Apricot und ist voller Familienfotos, Kinderzeichnungen und Kunst. Foto: Rita Palanikumar für Sweet HomeMarc-André Capeder und Luis Martins freundlich, warm und einzigartig. Auch viele Möbel zeigen Farbe.

So haben die beiden das tiefe Sofa von Hay in einer zarten Make-up-Farbe gewählt. Es stand schon in der Dachwohnung, in der Paar zuvor wohnte. Nun wird es nicht nur mit einem Fensterplatz geehrt, sondern auch gleich mit einer farbigen Wand, die denselben Farbton aufnimmt. Sie haben für diese Wand und auch für andere Wände in der Wohnung Farben von der englischen Farbfirma Farrow & Ball gewählt.

«Diese sind tiefer, satter und haben eine schönere Strahlkraft als andere Farben», erklären Luis und Marc-André ihren Entscheid.

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