Die SVP bildet eine Findungskommission für die Nachfolge von Bundespräsident Guy Parmelin. Parteipräsident Marcel Dettling will die stärksten Kandidatinnen und Kandidaten nominieren, die sowohl für das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement als auch für das Verteidigungsdepartement geeignet sind. Zudem beabsichtigt die Partei, langfristig einen dritten Sitz im Bundesrat zu beanspruchen.
Die SVP soll «die stärksten Leute» für die Nachfolge von Guy Parmelin bringen, sagt Parteipräsident Marcel Dettling, und fürs EJPD sollen sie geeignet sein. Bundespräsident Guy Parmelin tritt per Ende Jahr zurück, die SVP sucht eine Nachfolge.
Aber ins EJPD einziehen würde die Volkspartei gerne, und nicht Parmelins WBF übernehmen.vor den Medien. Viel Vorlauf hatte also auch SVP-Präsident Marcel Dettling nicht, auch wenn er es wie viele andere wohl ahnte: Heute ist dieser Tag gekommen. Jetzt wird über die Nachfolge spekuliert, entsprechend präsentiert die SVP auch bereits eine Findungskommission.zurücktritt, ist es natürlich schwierig, in seine Fussstapfen zu treten», sagt Dettling im Nau.ch-Interview.
Er würdigt Parmelin als einen, der die SVP-Politik und damit die Haltung eines Drittels der Bevölkerung in den Bundespräsident Guy Parmelin zeigt sich anlässlich seiner Rücktrittserklärung locker und zu einem Spässchen aufgelegt. - keystoneNichts wissen will der SVP-Chef deshalb von Fragen nach dem Mann/Frau-Thema oder aus welcher Region eine Kandidatur kommen müsse.
«Wichtig ist, dass wir die stärksten Leute bringen», betont er. Denn: «Wir haben nicht nur wirtschaftlich schwierige Zeiten vor uns, auch sicherheitspolitisch, haben eine unruhige Weltlage. » V.l.n.r. : Ständerätin Esther Friedli .
SVP-Fraktonspräsident Thomas Aeschi und Nationalrätin Céline Amaudruz . - keystone Die SVP lässt sich damit alle Optionen offen. Die Genfer Nationalrätin Céline Amaudruz käme so gleichermassen infrage wie der ZugerEin wichtiges Kriterium ist für die SVP aber, dass die Kandidierenden sich für das EJPD oder das VBS eignen.
Denn die SVP denkt schon einen Schritt voraus: Nach der Wahl könnte es im neuzusammengesetzten«Den Anspruch stellen wir – und das sagen wir schon lange – wenn wir einen dritten Bundesratssitz erhalten könnten», entgegnet Dettling. Dann hätte man längst das EJPD übernommen – denn dort sehe man den grössten Handlungsbedarf. Für die SVP tutZuvorkommend sein kann die SVP dagegen auch. In der Medienmitteilung ist davon die Rede, dass die SVP «eine Kandidatur» präsentieren werde. Doch damit sei nicht nur eine Person gemeint.
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