SVP-Suche nach Parmelins Nachfolge: Wer überlegt, wer abwinkt

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SVP-Suche nach Parmelins Nachfolge: Wer überlegt, wer abwinkt
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Für die Nachfolge von Guy Parmelin kursieren bereits erste Namen. Das Kandidatenkarussell dreht sich, doch definitive Zusagen gibt es noch nicht.

Das Kandidatenkarussell für die Nachfolge des Ende Jahr abtretenden Bundesrat s Guy Parmelin dreht sich bereits munter. Wir geben Ihnen den Überblick über den Stand der Dinge.

Drei Frauen werden überall genannt, wenn es um die Nachfolge von SVP-Bundesrat Guy Parmelin geht: die Genferin Céline Amaudruz, die Zürcher Regierungsrätin Natalie Rickli und die St. Galler Ständerätin Esther Friedli.schreibt auf Anfrage: «Le temps est à la réflexion». Sie nehme sich jetzt Zeit, darüber nachzudenken. Amaudruz gilt als extrem interessiert am Amt – als Mutter zweier Kleinkinder fällt ihr der Entscheid aber sicher nicht ganz leicht.

Andererseits meinte sie zur: «Die grösste Partei der Schweiz braucht einen Bundesrat aus der Romandie und einen aus der Deutschschweiz. » Da das Kandidatenfeld in der Westschweiz neben ihr dünn ist, lässt sich diese Aussage als Wegbereitung für eine eigene Kandidatur lesen. , er würde sich eine Kandidatur überlegen.

Allerdings ist Grüter bereits 63 Jahre alt. Ob er sich ein solches Amt noch antun will, darf angezweifelt werden. , «wenn die Partei das wünscht». Egger ist allerdings vor nicht allzu langer Zeit Vater geworden – ob das in seine Lebensplanung passt?nicht ab – deutet aber auch keine Kandidatur an.

Aeschi hat allerdings mehrere Nachteile. So ist er, wie der amtierende Verteidigungsminister Martin Pfister, Zuger. Und er ist selbst in der eigenen Fraktion – von den anderen Parteien ganz zu schweigen – nicht unumstritten.

Zudem ist er Mitglied der Findungskommission, die die Kandidaten auf Herz und Nieren prüft. Das ist allerdings kein Hinderungsgrund, wie Findungskommissionspräsident Caspar Baader auf Anfrage von «Schweiz heute» sagt. Aeschi könnte einfach in Ausstand treten, wenn er selbst kandidieren würde.betonte der Freiburger, Politik nie aus persönlichem Ehrgeiz zu betreiben. Er sei jedoch «sozusagen ein Soldat».

Komme er zum Schluss, dass er kandidieren sollte, «glaube ich nicht, dass ich mich drücken würde». Bleibt die Frage: Hat der 40-Jährige die nötige Erfahrung für das Amt?überlegt sich ein weiterer Romand eine Kandidatur.

«Das Amt interessiert mich, aber ich muss natürlich noch darüber nachdenken», sagte Pahud gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Er politisiert erst seit drei Jahren in Bern. Und dann wären da noch die kantonalen Regierungsräte. Während sich die Zürcherin Natalie Rickli bislang nicht geäussert hat, sagte der Aargauer GesundheitsdirektorNoch hat niemand gesagt, dass er kandidieren will – das ist so kurz nach dem Rücktritt auch unwahrscheinlich: Wer seinen Hut zu schnell in den Ring wirft, wird meist als wenig chancenreich erachtet.

, dass sie nicht interessiert sei, die Nachfolge anzutreten.

«Ich bin Unternehmerin und das lässt sich nicht mit dem Bundesratsamt vereinbaren», so die Ems-Chefin am Freitagabend in der SRF-für Klarheit. «Meine Aufgabe ist das Führen der Partei», teilt er mit und verweist auf den Kampf gegen die neuen EU-Verträge. «Gerade in der jetzigen Phase, wo sich für die Schweiz entscheidet, ob es eigenständig weitergeht oder in Zukunft Brüssel alles diktiert, braucht es klare Verhältnisse in der SVP. »hat ebenfalls kein Interesse.

Beim 66-Jährigen dürfte auch das Alter eine Rolle spielen. Es habe ihn jedoch «berührt», dass sich Parlamentsmitglieder anderer Parteien von ihm eine Kandidatur gewünscht hätten, sagte er gegenüber den. Sie wolle sich auf ihr Amt als Regierungsrätin konzentrieren, teilte sie dieser Zeitung mit. Eine Rückkehr ins Bundeshaus, wo sie bis 2024 im Nationalrat politisierte, ist damit vom Tisch.

Er galt einst als gemütlicher Winzer, Alibikandidat und sprachlich wenig gewandt. Doch Guy Parmelin war strategischer, durchsetzungsfähiger und besser vernetzt, als sein Image vermuten liess. Zehntausende Bilder wurden von Guy Parmelin während seiner zehn Jahre im Bundesrat geschossen. Wir haben die besten für Sie ausgesucht.

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