Studie zum Wohlbefinden: Katzen und ein Parasit beeinflussen das Glück einer Bevölkerung

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Studie zum Wohlbefinden: Katzen und ein Parasit beeinflussen das Glück einer Bevölkerung
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Eine neue internationale Untersuchung zeigt: Die Katzendichte in einem Land hängt mit dem Wohlbefinden zusammen.

zeigt. Übersetzt lautet der Titel: «Wohlstand, Gesundheit, Katzen und Toxoplasma gondii». Das Forschungsteam rund um Javier I. Borráz-León vom Sekretariat für Wissenschaft, Geisteswissenschaften, Technologie und Innovation in Mexiko-Stadt wollte herausfinden, wie das Glücksniveau einer Bevölkerung mit der Wirtschaft, aber auch mit der Natur und der Biologie zusammenhängt.

Und da kommen die Büsis ins Spiel – und ein Parasit. Die Forschenden fanden heraus: Je mehr Katzen es in einem Land pro 10’000 Einwohner gibt, desto höher ist das der Menschen. Die Katzen-Dichte war in der Auswertung sogar einer der stärksten Faktoren für gute Landes-Laune. Dieser Parasit löst eine Infektionskrankheit aus.

Vor allem gilt es, eine Erstinfektion in der Schwangerschaft zu verhindern. Die Krankheit kann mit Antibiotika behandelt werden. In Ländern, in denen sich viele Menschen frisch mit diesem Parasiten angesteckt haben, ist die Lebenszufriedenheit laut der Studie im Schnitt deutlich geringer. Ältere, bereits abgeklungene Infektionen hatten dagegen kaum noch einen Einfluss.

Glück ist auch von biologischen Einflüssen abhängig Die Studie zeigt, dass das Glück einer Nation also nicht nur von Geld und Wirtschaft abhängig ist, sondern auch von biologischen Einflüssen. Die Forschenden betonen, dass es sich um eine reine Vergleichsstudie handelt und keinen bewiesenen Ursachen-Wirkungs-Zusammenhang.

«Wir können beispielsweise nicht sagen, dass Katzen Menschen glücklicher machen oder dass glücklichere Menschen Katzen mögen», erklärt Borráz-León der «Unsere Studie zeigt vielmehr, dass es positive Zusammenhänge zwischen der Katzendichte, einigen sozioökonomischen Faktoren und dem nationalen Glücksempfinden gibt. » Kurz gesagt: Man wird also nicht automatisch glücklicher, nur weil man sich ein Büsi anschafft.

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