Am 9. Januar startet Stefan Bollinger seine Tätigkeit als neuer CEO von Julius Bär. Seine Hauptaufgaben sind die Senkung der Kosten, die Optimierung der Ertragsstruktur sowie das Wiederaufbauen des Vertrauens. Er übernimmt ein schweres Erbe, da die Kosten-Ertrags-Verhältnisse in die falsche Richtung laufen.
Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie Stefan Bollinger startet am 9. Januar als CEO von Julius Bär . Er muss die Kosten senken, die Ertragsstruktur optimieren – und Vertrauen schaffen. Der neue CEO Stefan Bollinger muss Kosten senken und das Wachstum treiben. Was wünschen sich Banker zu Weihnachten? Im Falle von Romeo Lacher drängt sich eine Vermutung auf: dass nun alles besser wird.
Mit dem geplatzten Kredit an das Firmenkonstrukt des österreichischen Immobilienpleitiers René Benko ist der Präsident von Julius Bär Ende letzten Jahres zum Krisenmanager geworden. Der darauf folgende Abschreiber über rund 600 Mio. Fr. riss ein Loch in die Bilanz, die Finma eröffnete eine Untersuchung, CEO Philipp Rickenbacher musste gehen. Das Vertrauen blieb jedoch angeschlagen. Nun kommt die Privatbank wieder in Schwung, wie das Zwischenergebnis per Ende Oktober zeigt. Dennoch tritt der neue CEO Stefan Bollinger am 9. JANUAR ein schweres Erbe an. FuW zeigt die fünf grössten Baustellen, an denen der Ex-Goldman-Sachs-Banker arbeiten muss. Bollinger erbt ein Kostenproblem. Für die Strategieperiode bis 2025 hatte sich sein Vorgänger vorgenommen, ein Kosten-Ertrags-Verhältnis von 64% zu erreichen – faktisch das Niveau von 2021. Doch seit der Zielsetzung lief die Kosteneffizienz in die falsche Richtung. Nach 69% im Gesamtjahr 2023 lag das Kosten-Ertrags-Verhältnis per Ende Oktober 2024 schon bei 71%. Dass sich die Rate im kommenden Jahr um 7 Prozentpunkte verbessern wird, ist unrealistisch. Bereits hat Julius Bär durchblicken lassen, die Kosten erneut zu senken. Doch das hat sie in der Vergangenheit schon getan und trotzdem an Effizienz verloren. Es ist zu erwarten, dass Bollinger spätestens im Mai mit dem Zwischenbericht nach vier Monaten neue Ziele präsentiert. Die Chancen stehen gut, dass er dann auch ein Kostenprogramm ankündigt
Stefan Bollinger Julius Bär CEO Kosten Senken Vertrauen Schaffen Finanzdienstleistungen
Switzerland Neuesten Nachrichten, Switzerland Schlagzeilen
Similar News:Sie können auch ähnliche Nachrichten wie diese lesen, die wir aus anderen Nachrichtenquellen gesammelt haben.
CEO Stefan Wolf: «Wir haben gewisse Dinge nicht gut gemacht»Aktuelle News aus der Schweiz und der Welt. Nachrichten und Schlagzeilen zu Leben, Unterhaltung und Sport, sowie Witziges und Kurioses.
Weiterlesen »
Neuer Werkhof für das Bauamt: Gemeinde will Kosten optimieren – dafür muss aber zuerst Geld ausgegeben werdenDie Stimmbevölkerung von Birmenstorf entscheidet demnächst über einen Kredit von 150’000 Franken für die Planung eines neuen Werkhofs. Die Abstimmung gilt auch als Grundsatzentscheid.
Weiterlesen »
Schweizer Aktienmarkt: Roche und Nestlé kosten den SMI wertvolle PunkteDer cash Insider kommentiert die wichtigsten Börsenereignisse. Diese Woche: Formtief bei SMI-Schwergewichten, Krise bei Nestlé erscheint herbeigeredet,
Weiterlesen »
Kosten und Pflegezeit in Alters- und Pflegeheimen 2023 angestiegenKosten für Alters- und Pflegeheime sowie Spitex-Dienste erreichen 2023 neue Höchstwerte.
Weiterlesen »
Therwil: Rücktritt von Gemeindepräsident Stefan GschwindStefan Gschwind hat sein Amt niedergelegt. Gesundheitliche Gründe zwängen ihn dazu.
Weiterlesen »
Auslandsschulden könnten russische Airlines ihre Zulassung kostenRussland hat rund 400 Flugzeuge ausländischer Besitzer beschlagnahmt. Die Fluglinien zahlen keine Leasingraten mehr. Das könnte sie ihre Betriebserlaubnis kosten.
Weiterlesen »