Eine neue Untersuchung zum Mobilitätsverhalten offenbart, worüber sich Autofahrer, ÖV-Nutzer und Velofahrer täglich ärgern – und wer am glücklichsten unterwegs ist.
Eine AXA-Studie zeigt, worüber sich Autofahrende, Velofahrende, Fussgänger und ÖV‑Nutzende im Schweizer Verkehr am meisten ärgern. Rund die Hälfte der Bevölkerung regt sich mehrmals pro Woche oder täglich über andere Verkehrsteilnehmende auf.
Velofahrende sind die zufriedenste Gruppe, während ÖV‑Nutzende sich am häufigsten belastet und erschöpft fühlen. Der Verkehr kann einem ganz schön auf die Nerven gehen. Eine Studie der AXA-Versicherungen hat sich nun genauer angeschaut, worüber sich welche Verkehrsteilnehmer wie oft aufregen.. Im Auto sind es die Drängler oder der Stau.
Grösstes Ärgernis beim Unterwegssein sind stets die anderen. Rund die Hälfte der BevölkerungDas Auto ist mit 41 Prozent das meistgenutzte Hauptverkehrsmittel. Viele sind damit zufrieden, dennoch empfindet knapp ein Drittel die Zeit unterwegs eher als verloren.
Hauptärgernisse sind – neben Staus – dichtes Auffahren , abgelenkte Personen am Steuer , fehlendes Blinken und langsames Fahren . 44 Prozent regen sich über Velofahrende und Fussgänger auf. 60 Prozent haben mehr Angst, durch andere in einen Unfall verwickelt zu werden, als selbst einen zu verursachen. Auf dem zweiten Platz der Hauptverkehrsmittel steht der ÖV.
Die grössten Ärgernisse sind lautes Telefonieren bzw. Medienkonsum ohne Kopfhörer , Müll , Füsse auf Sitzen und starke Gerüche . ÖV-Nutzende fühlen sich am häufigsten belastet und erschöpft. Ähnlich wie bei den Autofahrenden empfindet knapp ein Drittel der ÖV-Passagiere die Zeit unterwegs als verloren. Fast die Hälfte würde im Alltag lieber anders reisen – wenn möglich, am liebsten mit dem Auto.20 Prozent der Bevölkerung sind hauptsächlich zu Fuss unterwegs.
Sie ärgern sich besonders häufig über rücksichtslose Autos, die mit zu hoher Geschwindigkeit unterwegs sind. Gleichzeitig fühlen sie sich sehr sicher . Viele bewerten die Mobilitätszeit positiv und fühlen sich vergleichsweise selten erschöpft. Dennoch würde fast die Hälfte lieber anders unterwegs sein – bevorzugt mit dem ÖV.
Velofahrende sorgen sowohl bei Autofahrenden als auch bei Fussgängern für Ärger. Was im Volksmund bekannt ist, wird auch von der Studie bestätigt.
Allerdings könnte es sich dabei auch nur um Neid handeln, denn die Velofahrenden sind die zufriedenste Gruppe in der Studie. Sie bewerten die unterwegs verbrachte Zeit als besonders positiv. Belastung und Erschöpfung sind Fremdwörter für sie – zumindest im Vergleich zu den übrigen Gruppen. Gleichzeitig ist das Sicherheitsgefühl deutlich tiefer als bei Auto- oder ÖV-Nutzung, wie auch bei Fussgängern.
Drei von vier haben mehr Angst, von anderen in einen Unfall verwickelt zu werden, als selbst einen zu verursachen. Ärgerlich sind vor allem rücksichtslose Autos und überhöhte Geschwindigkeiten. Eine Newsübersicht am Morgen und zum Feierabend, überraschende Storys und Breaking News: Abonniere den Whatsapp-Kanal von 20 Minuten und du bekommst regelmässige Updates mit unseren besten Storys direkt auf dein Handy. Simon Misteli , Jahrgang 1995, arbeitet seit 2024 als Redaktor am Newsdesk. Dabei schreibt er über verschiedenste Themen mit einem Fokus auf Auslandsgeschichten.
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