Ständerat lehnt personalisierte Wunschnummernschilder ab

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Ständerat lehnt personalisierte Wunschnummernschilder ab
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Der Ständerat hat die Motion für die Einführung personalisierter Autokennzeichen in der Schweiz abgelehnt. Die Debatte wurde durch humorvolle Beispiele wie AG ASTAG und BE RÖSTI geprägt. Der Bund hatte das Projekt bereits vor zwei Jahren wegen hoher Kosten auf Eis gelegt.

Aus personalisierten Wunschnummernschilder n für Autos wird in der Schweiz vorerst nichts. Der Ständerat hat eine entsprechende Motion abgelehnt. So weit, so unspektakulär. Die Debatte dazu sorgte aber für einige Lacher.

Mathias Zopfi führte vor, wie man einen Kommissionsbericht mit Humor vortragen kann. Als Beispiele für Wunschkombinationen nach dem Kantonskürzel nannte er zunächst «AG ASTAG», «NW TITLIS» und «AI SUI GENERIS» – Letzteres in Anspielung auf das Votum von Ständerat Daniel Fässler im Rahmen der Referendumsfrage bei den EU-Verträgen. Wer heute aus Impuls heraus den Namen der grossen Liebe auf sein Autokennzeichen schreiben lasse, werde vielleicht in einigen Jahren feststellen, dass diese Begeisterung bereits vergangen sei, so Zopfi.

In der Kommission sei aufgrund verschiedener potenzieller Buchstabenkombinationen geschmunzelt worden. Zopfis genannte Beispiele, die in der Kommissionssitzung von den Produzenten solcher personalisierbaren Wunschnummernschildern vorgestellt wurden, sorgten auch im Ständerat für Lacher. So wären etwa Kombinationen wie «BE RÖSTI», aber auch «GE Rösti» möglich. Hannes Germann gratulierte Zopfi für das «würdige Votum zum Abschluss dieser schwer verdaulichen Woche».

Er wünschte sich danach einen vorgezogenen Feierabend – erfolglos. Der von Zopfi angesprochene Verkehrsminister Albert Rösti war von Zopfis Exkurs ebenfalls begeistert.

«Ich kann den Humor hier nicht mehr toppen. » Inhaltlich war sich die kleine Kammer einig. Die Motion von Lorenzo Quadri , welcher für eine Neugestaltung von Autokennzeichen plädierte und damit im Nationalrat Erfolg hatte, wurde abgelehnt. Das Geschäft ist damit erledigt.

Der Bund hatte schon vor zwei Jahren ein entsprechendes Projekt auf Eis gelegt. Die Einführung von personalisierten Kennzeichen, sogenannten «Vanity Plates», würden zu hohen Kosten und hohem Aufwand führen. Stattdessen sind siebenstellige Nummern in fahrzeugreichen Kantonen möglich.

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