Martin Schmid und Stefan Engler dürfen sich wohl auf vier weitere Jahre in der kleinen Kammer einstellen: Denn für die Ständeratswahlen in Graubünden hat sich kein Herausforderer und keine Herausforderin gestellt.
Martin Schmid von der FDP und Stefan Engler von der Mitte sitzen seit 2011 im Ständerat. Davor waren beide Mitglied der Bündner Kantonsregierung.
Bei den letzten Wahlen 2019 erhielten Schmid und Engler noch Konkurrenz: SP, SVP, die Jungen Grünliberalen sowie ein Parteiloser wollten einen der Sitze im Ständerat erobern. Alle Gegenkandidaturen blieben jedoch chancenlos. Selbst der bekannte Nationalrat Jon Pult von der SP blieb mit 15'230 Stimmen deutlich hinter dem Zweitplatzierten Martin Schmid zurück.
Für die diesjährigen Wahlen am 22. Oktober gibt es keine Herausforderin und keinen Herausforderer für Engler und Schmid. Sie dürften im ersten Wahlgang wiedergewählt werden. Sowohl der 54-jährige Schmid als auch der 63-jährige Engler sind von Beruf Rechtsanwalt. Neben ihrem Amt als Ständerat haben sie mehrere Verwaltungsratsmandate, vor allem bei regionalen Firmen in der Strombranche.
Audio Aus dem Archiv: Interviews mit Schmid und Engler vor den Wahlen 2019 31:51 min, aus Regionaljournal Graubünden vom 11.09.2019. Bild: Keystone/Gian Ehrenzeller abspielen. Laufzeit 31 Minuten 51 Sekunden. Eidgenössische Wahlen im Kanton Graubünden Box aufklappen Box zuklappen Am 22. Oktober 2023 wählen die Bündner Stimmberechtigten ihre Vertretungen im National- und Ständerat. Hier finden Sie eine Übersicht mit Hintergründen und Einschätzungen.
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