Die Schweizer Stahlindustrie steckt in einer Krise. Während das Ausland Stahlwerke bei den explodierenden Energiepreisen massiv unterstützte, leistet die Schweiz kaum Hilfe. Der Bund setzt auf wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen und Programme zur Dekarbonisierung statt direkter Unterstützung. Swissmem-Direktor Stefan Brupbacher lehnt staatliche Subventionen für die Stahlindustrie ab.
Die Schweiz er Stahlindustrie befindet sich in einer Krise . Gründe dafür sind laut Jean-Philippe Kohl, Vize-Direktor von Swissmem, die massive Unterstützung von Stahlwerken im Ausland bei den explodierenden Energiepreisen, im Gegensatz zur Schweiz . Bisherige Hilfen haben in den letzten zwei Jahren nicht geholfen.
Der Bund erkennt die Bedeutung der Schweizer Stahlwerke an, will aber Arbeitsplätze sichern und die strategische Bedeutung der Stahlproduktion durch wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen und Programme zur Dekarbonisierung fördern. Statt direkter finanzieller Unterstützung setzt der Bund auf diese Programme. Für den Ausstieg aus fossilen Energieträgern stellt der Bund im nächsten Jahr über eine Milliarde bereit. Brupbacher lehnt sowohl Hilfen für die gesamte Branche als auch für einzelne Unternehmen wie Gerlafingen und Emmenbrücke ab. Er hält staatliche Subventionen für die Stahlindustrie für falsch.
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