St.Galler Comedy-Preis für Nico Arn

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St.Galler Comedy-Preis für Nico Arn
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Nico Arn gewinnt den St.Galler Comedy-Award. SP und Grüne kritisieren die Berichterstattung des «St.Galler Tagblatts» über Jeyakumar Thurairajah und Miriam Rizvi als Vorurteil-befeuend.

Im «Einstein» fand dieser Tage die zweite St.Galler Comedy-Nacht statt. Wie aus der Medienmitteilung der Organisatoren hervorgeht, war der Anlass ein voller Erfolg. Über 300 Gäste waren zugegen – unter anderem auch Stadtpräsidentin Maria Pappa. Ein besonderer Höhepunkt war gemäss Communiqué die Verleihung des St.Galler Comedy-Awards. Über dessen Gewinn durfte sich der Rheintaler Nico Arn freuen. Wer den Preis erhält, entschied das Publikum vor Ort per Live-Voting.

Arn überzeugte die Anwesenden mit humorvollen Anekdoten und selbst komponierten Liedern und setzte sich im Voting deutlich durch. Nebst Arn standen im Verlaufe des Abends auch Reena Krishnaraja, Peter Pfändler und Rolf Schmid auf der Bühne. Durch den Abend führte Richard Fischbacher, Stadionsprecher des FC St.Gallen und Kultmoderator. \Die Berichterstattung des «St.Galler Tagblatts» über Jeyakumar Thurairajah und Miriam Rizvi wurde von der SP und den Grünen der Stadt St.Gallen mit Befremden zur Kenntnis genommen. Für die beiden Parteien stehe die Berichterstattung exemplarisch für eine politische Kultur, die Vorurteile provoziere, statt die Vielfalt und die demokratische Legitimation gewählter Mandatsträgerinnen und Mandatsträger zu respektieren. \Die beiden Parteien schreiben in ihrer gemeinsamen Medienmitteilung, dass man sich zu Beginn der neuen Legislatur mit den vielen politischen Herausforderungen in der Stadt auseinandersetzen hätte können. Stattdessen werfe das «St.Galler Tagblatt» aber am Tag vor der Wahl des höchsten Amts im Stadtparlament Zweifel an der Eignung von Jeyakumar Thurairajah und Miriam Rizvi auf – und dies ohne sachliche Grundlage. SP und Grünen stören sich an mehreren Passagen im «Tagblatt»-Artikel und -Kommentar: «Kann ein gebrochen Deutsch sprechender Grüner den Parlamentsbetrieb leiten?» und «Niemand will sich dem Vorwurf aussetzen, etwas gegen Ausländer zu haben. Zumal Thurairajah sympathisch ist». Eine Passage bezeichnen sie zudem als vorsorglich bis entlarvend: «Wer daran zweifelt und es öffentlich sagt, ist nicht ausländerfeindlich, sondern zeigt Respekt vor dem herausfordernden Amt.» Ebenso kritisieren die Parteien, dass zusammenhangslos Vorwürfe gegenüber Miriam Rizvi aufgewärmt würden, ohne zu erwähnen, dass weiterhin die Unschuldsvermutung gelte. Dass ein «gebrochen Deutsch sprechender» Politiker als Parlamentspräsident auf diese Weise in Frage gestellt wird, offenbart für die beiden Parteien eine beschämende und paternalistische Haltung gegenüber Menschen mit Migrationsgeschichte in öffentlichen Ämtern. Es gehe nicht darum, ob jemand «sympathisch» sei, sondern um grundlegenden Respekt gegenüber jeder Person, die sich einem solch «herausfordernden Amt» stelle, so die SP und die Grünen. Es sei auch nicht die sprachliche Perfektion, die den Wert eines Ratspräsidenten ausmachten, sondern die Fähigkeit, Sitzungen fair und respektvoll zu führen, führen sie weiter aus. Und sie fügen an, dass Thurairajah diese Kompetenz in seiner bisherigen politischen Arbeit bereits mehrfach unter Beweis gestellt habe. Die Berichterstattung, die hinter vorgehaltener Hand geäusserte Vorurteile verstärke, gehe einer fremdenfeindlichen und gefährlichen Strategie auf den Leim, die man von populistischen Rechtsparteien kenne, heisst es im Communiqué weiter. Statt Polemik brauche es in St.Gallen eine sachliche, differenzierte und respektvolle Berichterstattung. SP und Grüne fordern das «St.Galler Tagblatt» deshalb dazu auf, seiner publizistischen Verantwortung gerecht zu werden und zur konstruktiven Meinungsbildung beizutragen, anstatt für ein paar zusätzliche Klicks Misstrauen zu schüren. Der respektvolle Umgang, der das politische Klima in St.Gallen bisher geprägt habe, dürfe nicht durch eine grenzüberschreitende Stimmungsmache gefährdet werden, schreiben die Parteien. Es sollte deshalb im Interesse aller sein, diese Werte zu verteidigen – sowohl im Parlament als auch in den Medien. Abschliessend halten die SP und die Grünen fest, dass die Stadtpolitik eine Plattform für Vielfalt und Teilhabe und es entsprechend ein Gewinn für die Demokratie sei, wenn Personen mit vielfältigen Lebenserfahrungen Verantwortung in der Politik übernehmen

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