[Sponsored] GOLD: IM BANN DER GELDPOLITIK

Switzerland Nachrichten Nachrichten

[Sponsored] GOLD: IM BANN DER GELDPOLITIK
Switzerland Neuesten Nachrichten, Switzerland Schlagzeilen

Gewinnmitnahmen und eine drastische Verschiebung der Zinserwartungen haben dem Edelmetall in den vergangenen Monaten arg zugesetzt. Zuletzt scheint Gold jedoch einen Boden gefunden zu haben. Es gibt durchaus Argumente, die für ein Comeback der Krisenwährung sprechen. Ausschlaggebend dürfte bis auf Weiteres die Gangart der US-Notenbank bleiben.

Gewinnmitnahmen und eine drastische Verschiebung der Zinserwartungen haben dem Edelmetall in den vergangenen Monaten arg zugesetzt. Zuletzt scheint Gold jedoch einen Boden gefunden zu haben.

Es gibt durchaus Argumente, die für ein Comeback der Krisenwährung sprechen. Ausschlaggebend dürfte bis auf Weiteres die Gangart der US-Notenbank bleiben. Manhattan sitzt auf einem Goldschatz. Schon seit den 1920-Jahren verwaltet die Federal Reserve Bank of New York in ihrem Hauptgebäude im Auftrag von Regierungen, anderen Zentralbanken und internationalen Institutionen das Edelmetall. 2024 lagerten dort mehr als 500.000 Goldbarren mit einem Gesamtgewicht von 6.331 Tonnen.

Statische Bedenken gibt es nicht, der Tresorraum befindet sich rund 24 Meter unter dem Strassenniveau und liegt damit etwa 15 Meter unter dem Meeresspiegel. Dort sitzt er direkt auf dem Felsgestein der Insel Manhattan. Die Sicherheitsvorkehrungen sind enorm: Beispielsweise wird der einzige Zugang von einem 90 Tonnen schweren Stahlzylinder abgesperrt. Und doch sind in den vergangenen Monaten enorme Werte aus dem rund um die Uhr bewachten Gebäude mit seinen dicken Mauern »verschwunden«.

Die Klienten der New Yorker Fed mussten genauso wie alle anderen institutionellen und privaten Goldbesitzer eine heftige Preiskorrektur hinnehmen. Noch im Januar hatte die mehrjährige Aufwärtsfahrt zu einem Rekordhoch von knapp 5.600 US-Dollar je Feinunze geführt. Gegenüber diesem Top gab das Edelmetall um bis zu knapp 30 Prozent nach . Frühere Wertentwicklungen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Weitere Informationen zu der hier dargestellten Wertentwicklung entnehmen Sie bitte den Rechtlichen Hinweisen. Nach der historischen Rally – bis zum Allzeithoch hatte sich der Goldpreis innerhalb von zwölf Monaten verdoppelt – waren Gewinnmitnahmen respektive eine Konsolidierung völlig normal. Aus fundamentaler Sicht entpuppten sich die Zinserwartungen als starker Bremsklotz. Anfang des Jahres galt es an den Märkten noch als eine ausgemachte Sache, dass die Fed und andere Notenbanken ihre Geldpolitik lockern werden.

Doch mit dem neuen Krieg im Iran veränderten sich die Erwartungen schlagartig. Der Waffengang führte zu steigenden Energiepreisen und heizte die Inflationsraten neu an. Während die Europäische Zentralbank ihre Leitsätze im Juni bereits erhöht hat, zögerte die US-Notenbank. Fest steht, dass auch der neue Mann an der Fed-Spitze, Kevin Warsh, einen im Weissen Haus gehegten Wunsch nicht erfüllen konnte.

Anders als von Präsident Donald Trump gefordert, senkte er die Zielrate sowohl im Juni als auch im Juli nicht, sondern liess sie auf der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent. Nach der Sommerpause könnte die Fed sogar dazu gezwungen sein, die Zinsen zu erhöhen. Im Juni lag der U.S. Consumer Price Index um 3,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Damit hatte sich die Teuerung gegenüber Mai 2026, als sie auf 4,2 Prozent hochgeschnellt war, abgeschwächt.

Wenngleich der Rückgang von Donald Trump als grosser Erfolg gefeiert wurde, lag die Inflation deutlich über dem von der Fed angepeilten Niveau von 2 Prozent. Kevin Warsh lässt bisher keine Zweifel aufkommen, dass er seinen Job ernst nimmt. »Die Fed duldet keine dauerhaft erhöhte Inflation«, sagte der oberste Währungshüter der Staaten Mitte Juli bei einer Anhörung im Kongress. Derweil hat sich der US-Arbeitsmarkt zu Beginn des Sommers abgekühlt.

Die Vollbeschäftigung ist neben der Eindämmung der Inflation das zweite zentrale Ziel der Geldpolitik. Obwohl der stockende Jobmotor für eine Lockerung spricht, zogen die US-Dollar-Renditen deutlich an. Der 10-jährige Treasury warf Ende Juli zwischenzeitlich 4,71 Prozent ab. Dieses Ertragsniveau hatte die US-Staatsanleihe zuletzt Anfang 2025 gesehen.

In einem derartigen Umfeld ging die Eigenschaft von Gold als Krisenwährung ziemlich unter. Dabei ist die Geopolitik angesichts der Eskalation im Nahen Osten, dem Krieg in der Ukraine und vielen weiteren Konflikten angespannter denn je. Nach Ansicht von Commerzbank Research könnte der Schutzstatus des Edelmetalls über kurz oder lang wieder zum Tragen kommen. »Trotz des aktuellen Preisrückgangs bleibt Gold als sicherer Hafen relevant«, stellen die Analysten fest.

Ausserdem erachten sie die Erwartungen von Zinserhöhungen als überzogen. Commerzbank Research rechnet vielmehr damit, dass die Fed den Leitsatz im kommenden Jahr »unter zunehmendem Druck der US-Regierung« weiter senkt. In einem Kommentar von Mitte Juli skizzieren die Analysten noch ein Argument für das wichtigste Edelmetall: »Die Zentralbanken sind weiterhin an einer Aufstockung ihrer Goldreserven interessiert.

« Schon jetzt greifen diese Institutionen beherzt zu. Zwischen 2021 und 2025 haben die globalen Notenbanken im Schnitt pro Jahr mehr als 900 Tonnen Gold erworben. Damit lag die gemittelte Menge um knapp das Doppelte über dem vorhergehenden 5-Jahres-Zeitraum. Und auch den jüngsten Rücksetzer haben die Notenbanken offenbar genutzt, um ihre in New York und anderswo lagernden Bestände aufzustocken.

Laut Zahlen des World Gold Councils kauften die Zentralbanken von Januar bis März 2026 in Summe knapp 244 Tonnen Gold – die grösste Menge für ein Quartal seit Ende 2024 . Commerzbank Research gibt einen positiven Ausblick ab: »Wir rechnen mit einem Goldpreis von 4.800 US-Dollar je Feinunze am Jahresende.

« Aus charttechnischer Sicht hat sich das Edelmetall zuletzt im Bereich von 4.000 US-Dollar stabilisiert. Erste Anläufe, dem Abwärtstrend der vergangenen Monate zu entkommen, sind allerdings gescheitert. Man darf gespannt sein, welche Kräfte sich in den kommenden Monaten durchsetzen. Sollte die Inflation am Drücker bleiben und die Fed tatsächlich die Zügel straffen, könnte Gold einen schweren Stand haben.

Falls der Preisdruck dagegen nachlässt und sich die geldpolitischen Perspektiven wieder in Richtung Lockerung verschieben, wäre ein Comeback möglich.

Wir haben diese Nachrichten zusammengefasst, damit Sie sie schnell lesen können. Wenn Sie sich für die Nachrichten interessieren, können Sie den vollständigen Text hier lesen. Weiterlesen:

cashch /  🏆 8. in CH

 

Switzerland Neuesten Nachrichten, Switzerland Schlagzeilen

Similar News: Sie können auch ähnliche Nachrichten wie diese lesen, die wir aus anderen Nachrichtenquellen gesammelt haben.

Granit Xhaka: Der Captain der Schweizer Fussball-Nati zieht die Polemik anGranit Xhaka: Der Captain der Schweizer Fussball-Nati zieht die Polemik anDer beste Schweizer Fussballer der Geschichte sorgt für Diskussionen, seit er vor 17 Jahren die Bühne betreten hat.
Weiterlesen »

Darum ist das Abschneiden der Nati in der Nations League wichtig Darum ist das Abschneiden der Nati in der Nations League wichtigWiederaufstieg, EM-Playoffs und Topf-Zuteilung: In der Nations League geht es für die Schweiz um viel.
Weiterlesen »

1400 Konkurrenten, 64 Berufe: Die Schweizer greifen an der Berufs-WM nach Gold1400 Konkurrenten, 64 Berufe: Die Schweizer greifen an der Berufs-WM nach GoldAn der Berufs-WM in Shanghai kämpfen 42 Schweizer Talente in 64 Berufen gegen 1400 Konkurrenten aus aller Welt um Gold.
Weiterlesen »

Mexiko trifft Schutzmassnahmen vor Hurrikan 'Polo'Mexiko trifft Schutzmassnahmen vor Hurrikan 'Polo'Der extrem starke Hurrikan 'Polo' zieht vor der mexikanischen Pazifikküste entlang. Obwohl der Wirbelsturm voraussichtlich nicht direkt auf Land trifft, warnen die Behörden vor Starkregen, Überschwemmungen und Erdrutschen. Mexiko trifft an der Pazifikküste Schutzmassnahmen vor Hurrikan 'Polo': Schulen und Häfen bleiben teils geschlossen, an Stränden gilt Badeverbot. 'Polo' erreichte innerhalb kurzer Zeit die höchste Kategorie 5 und bringt anhaltende Windgeschwindigkeiten von 270 km/h. Am Donnerstag soll sich der Hurrikan der Küste von Michoacán bis auf rund 200 Kilometer nähern. Danach dürfte er sich langsam über dem Meer entlang der mexikanischen Küste bewegen.An der mexikanischen Pazifikküste werden wegen der erwarteten Auswirkungen des extrem starken Hurrikans 'Polo' Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Der Schulunterricht fällt in Küstengebieten teils aus, einige Häfen wie Acapulco bleiben geschlossen, wie die zuständigen Behörden mitteilten. An den Stränden signalisieren rote Flaggen ein Badeverbot. Der mexikanische Wetterdienst rechnet damit, dass örtlicher Starkregen Überschwemmungen und Erdrutsche auslösen könnte. Der Wirbelsturm bildete sich erst am Montagmorgen und erreichte schon am Dienstag die höchste Kategorie 5, wie das US-Hurrikanzentrum (NHC) in Miami mitteilte. 'Nach den bisherigen uns vorliegenden Informationen wird er die Küste nicht direkt erreichen', sagte Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum. Allerdings würden heftige Regenfälle in Bundesstaaten wie Michoacán, Jalisco und Colima erwartet. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, den Empfehlungen des Zivilschutzes zu folgen.Mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von 270 Kilometern pro Stunde und noch stärkeren Böen befand sich 'Polo' in der Nacht auf Mittwoch (Ortszeit) rund 335 Kilometer südlich des Urlaubsorts Zihuatanejo.Der Sturm wird sich nach Angaben des NHC in den nächsten Tagen langsam über das Meer und entlang der Küste bewegen.
Weiterlesen »