In der Schweiz bot sich in der vergangenen Nacht ein seltenes Naturschauspiel: Polarlichter in verschiedenen Farben, darunter das seltenere grüne Polarlicht. Der Höhepunkt der Show war gegen 23 Uhr. Die Sichtbarkeit von Polarlichtern ist durch den Sonnenfleckenzyklus und verbesserte Kameratechnik begünstigt.
Kurz danach schien der Himmel zu explodieren. Es gelang nicht nur rotes Polarlicht zu fotografieren, sondern auch das in unseren Breiten deutlich seltenere grüne Polarlicht. Polarlicht er am Schweiz er Nachthimmel Anfang Bildergalerie Bildergalerie überspringen Ende der Bildergalerie Zurück zum Anfang der Bildergalerie.
Den Höhepunkt dieser Show der Superlative war vielerorts um ca. 23 Uhr. Danach konnten zwar noch ab und zu schwächere Polarlichter erkannt werden, aber das grosse Schauspiel war vorbei. Rot oder grün? Auf etwa 100 km Höhe leuchten sie grün, auf 200 bis 600 km dominiert Rot. Wenn wir von der Schweiz aus Richtung Norden blicken, erkennen wir meist nur den oberen, roten Bereich des Polarlichts. Anders, wenn es das Polarlicht weit nach Süden schafft. Dann haben wir auch die Chance auf grünes Licht, so wie vergangene Nacht. Wie oft gibt es Polarlicht über der Schweiz? Statistisch gesehen sind in etwa einem Prozent der Nächte Polarlichter von der Schweiz aus sichtbar. Die Chancen für Polarlichter sind immer im Frühjahr und im Herbst am höchsten. Dieses und wohl auch nächstes Jahr sind sie etwas häufiger, weil der Sonnenfleckenzyklus von elf Jahren in seinen Höhepunkt hat. Der aktuelle Höhepunkt des Sonnenfleckenzyklus fällt in eine Zeit, in der Handykameras so gut sind, dass viele Menschen Polarlichter fotografieren können. Vor elf Jahren war das noch nicht möglich. Dadurch wirkt es, als gäbe es heute mehr Polarlichter. Tatsächlich sind sie nur leichter festzuhalten.
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